Leonhardt: „Unsere Mannschaft macht mir unglaublich viel Spaß!“

FCE-Präsident Helge Leonhardt (l.) und MOPO-Redakteur Thomas Nahrendorf im Gespräch. Beide kennen sich gut, haben (fast) keine Geheimnisse voreinander.
FCE-Präsident Helge Leonhardt (l.) und MOPO-Redakteur Thomas Nahrendorf im Gespräch. Beide kennen sich gut, haben (fast) keine Geheimnisse voreinander.

Von Thomas Nahrendorf

Side - FCE-Präsident Helge Leonhardt fliegt bereits Mittwoch zurück in die Heimat. Doch bevor der 57-Jährige abreiste, stellte er sich den Fragen der MOPO und zog ein Fazit seiner Tage in Side.

MOPO24: Herr Leonhardt, Sie haben hier nicht Urlaub gemacht. Pascal Köpke wurde geholt, der Vertrag mit Pavel Dotchev verlängert. War das genauso geplant?

Leonhardt: „Ja, das war so gewollt. Ich bin froh, dass beides so geklappt hat. Das war wichtig. Das waren die Hauptgründe, warum ich hier mit hergekommen bin.“

Was hat Ihnen in den Tagen am besten gefallen?

Leonhardt: „Ganz klar die Mannschaft. Es macht unglaublich viel Spaß mit ihr. Es ist eine Freude zu sehen, wie die Jungs miteinander arbeiten und umgehen. Das erzeugt Leistung. Das haben auch die Partien gegen Kasimpasa und Bremen gezeigt. Ich habe aber auch die Führungskräfte beobachtet: Trainer Pavel Dotchev, den Trainerstab, Sportdirektor Steffen Ziffert und das Team ums Team herum. Das passt hervorragend. Geschäftsführer Michael Voigt war hier, Vize-Präsident Joachim Engelmann ist da. Ich betrachte uns als Familie FC Erzgebirge Aue, wo jeder Einzelne seine Aufgaben operativ erledigt, von hier aus erledigt.“

Cebio Soukou und Pascal Köpke sind da. Wird es noch weitere personellen Veränderungen geben?

Leonhardt: „Ich bin erst einmal froh, dass wir dem Kader Qualität zugefügt haben. Das war kurz vor der Ziellinie, aber es hat geklappt, auch, dass beide rechtzeitig gekommen sind. Sie können sich integrieren, die Zeit haben sie. Es sind nur zwei Leute, aber so war das gewollt. Wir haben Pawel Baranowski, Philip Hauck und Tom Nattermann abgegeben. Das war ökonomisch wichtig, sonst hätte es mit den beiden Neuen nicht geklappt. Wenn wir uns noch verstärken, dann im ,U23‘-Bereich in der Abwehr. Wir haben mit Lukas Wilton ein gute Option hier.“

Aue ist jetzt Dritter. Die Zielstellung für die Rückrunde kann also nicht Platz vier oder fünf heißen. Oder?

Leonhardt: „Wir können von der Zielstellung nicht abweichen, haben gesagt: Wir wollen von Spiel zu Spiel denken. Wir haben bisher einen guten Job gemacht, haben 35 Punkte. Jetzt ist die Herausforderung, weiter erfolgreich Fußball zu spielen. Ein konkretes Ziel wäre jetzt verfrüht. Wir müssen abwarten, wie wir in die Rückrunde starten. Wir können uns Ende Februar, Anfang März gern noch einmal unterhalten.“

Foto: Picture Point/Sven Sonntag


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