Kommt Feinkost-Homann jetzt doch nicht nach Sachsen?





Homann-Stammsitz in Dissen (Niedersachsen): EU-Kommissionspräsident 
Jean-Claude Juncker (62) soll Fördermittel genau prüfen.
Homann-Stammsitz in Dissen (Niedersachsen): EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (62) soll Fördermittel genau prüfen.  © DPA

Leppersdorf - Offiziell ist die Entscheidung für Leppersdorf noch gar nicht gefallen. Doch die mögliche Verlagerung des Feinkostherstellers Homann nach Sachsen sorgt für Riesenzoff!

Niedersächsische EU-Abgeordnete warnen schon jetzt vor der Zahlung von Fördermitteln.

Die vier Politiker rufen EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (62) dazu auf, Sachsen genau auf die Finger zu schauen!

Es müsse klargemacht werden, dass der massive Jobabbau EU-Fördergelder ausschließe, heißt es laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“ im Schreiben.

Die Abgeordneten erbitten „eine wachsame Beobachtung eventueller staatlicher Beihilfen für die Unternehmensgruppe Theo Müller durch den Freistaat Sachsen“.

Müllermilch will die Homann-Produktion in Leppersdorf bündeln. Dafür würden in Niedersachsen und Thüringen 1200 Jobs wegfallen.

Laut Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) hat der Freistaat indes keine EU-Beihilfen oder sonstige rechtswidrige Beihilfen gewährt. Dies sei auch nicht beabsichtigt.


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