Suche nach Giftmüll an geplanter Leverkuser Brücke der A1

Leverkusen - An der Leverkusener Brücke gehen die Arbeiten für den Aushub von Chemieabfällen aus einer alten Deponie von Bayer weiter.

Im Boden unter der Brücke lauert Gift aus einer alten Deponie von Bayer. (Symbolbild)
Im Boden unter der Brücke lauert Gift aus einer alten Deponie von Bayer. (Symbolbild)  © dpa/123RF

Einige Pfeiler und Fahrbahnen der geplanten neuen A1-Brücke sollen auf dem Gelände der Deponie Dhünnaue gebaut werden, so dass dort der Boden mit den gelagerten Altlasten ausgetauscht werden muss (TAG24 berichtete).

Nächste Woche beginne zunächst der Aufbau eines neuen Zeltes, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit.

Nach der Fertigstellung Ende Januar werde dort bis ins Frühjahr belastetes Material ausgehoben.

In dem Zelt werde die Luft abgesaugt und gefiltert, so dass belastete Gase oder Staub nicht nach draußen dringen könnten.

Der Giftmüll wird in Spezialcontainern abtransportiert.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2017 den Neubau der A1-Brücke genehmigt. Ein Umweltverein und ein Bürger hatten geklagt, weil sie Gesundheitsgefahren durch das Aufbohren der Deponie befürchteten. Das Gericht hielt dies jedoch für unbegründet.

Die alte Brücke ist so marode, dass schon seit 2014 keine Lastwagen mehr darüberfahren dürfen. Die neue Rheinbrücke soll bis 2020 fertiggestellt werden, eine zusätzliche zweite bis 2024.

Die Leverkusener Brücke aus der Luft.
Die Leverkusener Brücke aus der Luft.  © DPA

Titelfoto: dpa/123RF


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