Libyen-Chef des IS bei Luftangriff getötet

Abu Nabil wurde am Freitag bei einem Luftangriff getötet. (Symbolfoto)
Abu Nabil wurde am Freitag bei einem Luftangriff getötet. (Symbolfoto)

Washington - Wie das Pentagon am Samstagabend mitteilte, wurde der Anführer der libyschen Einheit des Islamischen Staates, Abu Nabil, bereits einen Tag zuvor bei einem Luftangriff getötet.

Laut Aussage des Pentagon-Sprechers Peter Cook hätte die USA die Operation, bei der Nabil umgekommen sein soll, bereits vor den Ereignissen am selben Tag in Frankreich geplant, genehmigen lassen und angeordnet. Sie stünde nicht im Zusammenhang mit den Terroranschlägen.

Ohne den Anführer wird es der IS vermutlich schwer haben, die in Libyen geplanten Aktionen (Rekrutierung neuer Kämpfer, Ausbau der Stützpunkte, Planung und Durchführung von Angriffen auf die USA) umzusetzen. Immerhin war der ehemalige al-Qaida-Kämpfer einst speziell von IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi nach Libyen geschickt worden, um den IS dort zu etablieren.

Sprecher Cook zufolge könnte es sich bei Nabil, der auch unter dem Namen Wisam al-Subaidi bekannt ist, um den Sprecher eines im Februar aufgetauchten Videos handeln, in dem koptische Christen exekutiert wurden.

Foto: dpa


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