Die Identitären sind mit ihrer Mittelmeer-Mission grandios gescheitert und brechen ab!

Die C-Star kehrt dem Mittelmeer den Rücken.
Die C-Star kehrt dem Mittelmeer den Rücken.  © --/Kibris Postasi/dpa

Libyen - Es ist vorbei: Die "Identitäre Bewegung" hat ihren Einsatz auf dem Mittelmeer für beendet erklärt. Via Twitter meldete sich die Crew und erklärte ihre Mission zu einem vollen Erfolg. Außerdem wollen sie am Samstag eine Pressekonferenz geben.

Wie kann das sein? Die Mission war eine Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen: In Zypern wurden die Teilnehmer der Aktion "Defend Europe" kurzzeitig festgenommen, und ausgerechnet von ihrem Schiff der C-Star kam eine Crew, die Asyl beantragte (TAG24 berichtete).

Später geriet das Schiff in Seenot, und die Mannschaft gab sich größte Mühe, nicht auf die Hilfe von Flüchtlingshelfern angewiesen zu sein (TAG24 berichtete).

Doch trotzdem soll die Mission laut der Identitären ein "uneingeschränkter Erfolg" gewesen sein und zwar "auf politischer, medialer und aktionistischer Ebene" . Wie kommen sie darauf?

Ganz einfach: Die deutschen, französischen und italienischen Mitglieder der "Identitären Bewegung", die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird, behaupten, dass es ihr Verdienst sei, dass Flüchtlingshelfer wie die "Sea Eye" oder "Ärzte ohne Grenzen" aufgegeben hätten.

Doch da scheinen sie etwas durcheinander zu bringen. Diese NGOs setzten ihre Hilfen deshalb aus, weil die libysche Regierung vergangene Woche verkündet hatte, eine Sperrzone vor der eigenen Küste einzurichten (TAG24 berichtete).

Titelfoto: --/Kibris Postasi/dpa


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