Sperrungen wegen Libyen-Konferenz in Berlin: Hier ist im Moment kein Durchkommen

Berlin - Wegen der Libyen-Friedenskonferenz sind Teile des Berliner Regierungsviertels am Sonntag abgeriegelt worden.

Polizeibeamte sichern das Regierungsviertel und das Bundeskanzleramt während der Libyen-Konferenz.
Polizeibeamte sichern das Regierungsviertel und das Bundeskanzleramt während der Libyen-Konferenz.  © Kay Nietfeld/dpa/

Die Verkehrseinschränkungen sollten sich aber auf das Zentrum beschränken, wie ein Polizeisprecher am Morgen mitteilte.

Nach dpa-Informationen war am Morgen bereits die Ebertstraße zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor gesperrt, auch das Holocaust-Denkmal wurde abgeriegelt.

An vielen Stellen standen Polizisten mit Maschinenpistolen. Auch der Pariser Platz war nur eingeschränkt zugänglich. Vor dem Hotel Adlon wurde mit Spiegeln unter die Fahrzeuge der Diplomaten geschaut, auch Spürhunde wurden eingesetzt.

Die Polizei bewachte Hotels und Botschaften, in denen die Staatsgäste absteigen. Scharfschützen der Polizei postierten sich auf umliegenden Dächern. Auf der Spree war die Wasserschutzpolizei mit Booten präsent, im Regierungsviertel waren die Brücken über den Fluss gesperrt. Mehrere Tausend Polizisten waren am Wochenende zusätzlich im Einsatz.

Zur Friedenskonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurden Vertreter aus mehr als zehn Ländern erwartet, darunter der US-Außenminister Mike Pompeo, der russische Staatschef Wladimir Putin und sein Außenminister Sergej Lawrow, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Die Bundesregierung erhofft sich von dem Gipfeltreffen Fortschritte auf dem Weg zu einer Friedenslösung im nordafrikanischen Libyen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt Denis Sassou-Nguesso, Präsident der Republik Kongo, vor dem Bundeskanzleramt zur Libyen-Konferenz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt Denis Sassou-Nguesso, Präsident der Republik Kongo, vor dem Bundeskanzleramt zur Libyen-Konferenz.  © Kay Nietfeld/dpa

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa/

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0