Libyscher Asylbewerber sticht Landsmann nieder!

Symbolbild
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Von Bernd Rippert

Chemnitz - Eine Glaubensfrage hätte tödlich enden können: Weil sich zwei Asylbewerber aus Libyen nicht auf die Ramadan-Regeln einigen konnten, stach ein Mann (21) in einer Wohnung in der Ernst-Enge-Straße auf einen Mitbewohner (41) ein. Klinik!

Am späten Abend stritten sich die Männer in ihrer Unterkunft. Neben anderen Problemen ging es angeblich um die korrekten Ramadan-Regeln - was darf ein gläubiger Muslim wann essen in der Fastenzeit?

Der Zoff eskalierte. Der jüngere Mann nahm ein Messer und stach auf den Kontrahenten ein. Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart (50) „Zwei Stiche trafen in den Bauch, einer den Oberschenkel.“

Das blutende und schwer verletzte Opfer konnte sich in eine Wohnung darüber flüchten. Anwohner riefen die Polizei. Nach der Festnahme wurde der ebenfalls leicht verletzte Messerstecher ambulant behandelt.

Vor dem Haftrichter schilderte der mutmaßliche Täter die Stiche als Notwehr. Der Richter schickte ihn trotzdem in U-Haft. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gehen weiter.

Foto: dpa


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