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Stonehenge in Sachsen. Hier stehen unsere Sonnenwende-Felsen

Neusalza-Spremberg - Heute ist Sommersonnenwende - der längste Tag des Jahres. Was kaum jemand weiß: Ähnlich wie im berühmten Stonehenge (England) gibt es auch in Sachsen mindestens 31 Felsen, mit denen sich der Stand der Sonne bemessen lässt. Landschaftsgestalter Ralf Herold (54) hat diese Sonnen-Kultstätten in einem Buch zusammengetragen.
Die Sonne blitzt durch die Felsöffnung des als „Thors Amboss“ bekannten Steinhaufens und zeigt die Sonnenwende an. Zusammen mit Hilmar Hensel untersuchte der Hobbyforscher in den vergangenen Jahren verschiedene Felsen.
Die Sonne blitzt durch die Felsöffnung des als „Thors Amboss“ bekannten Steinhaufens und zeigt die Sonnenwende an. Zusammen mit Hilmar Hensel untersuchte der Hobbyforscher in den vergangenen Jahren verschiedene Felsen.

Neusalza-Spremberg - Am heutigen Sonntag ist Sommersonnenwende - der längste Tag des Jahres. Was kaum jemand weiß: Ähnlich wie im berühmten Stonehenge (England) gibt es auch in Sachsen mindestens 31 Felsen, mit denen sich der Stand der Sonne bemessen lässt.

Landschaftsgestalter Ralf Herold (54) hat diese Sonnen-Kultstätten in einem Buch zusammengetragen.

Ein Waldstück bei Neusalza-Spremberg. Buchen rauschen, ein Kuckuck ruft. Plötzlich bricht die Sonne durch Wolken und Baumwipfel - und durch ein kleines Loch im Fels namens „Thors Amboss“.

Auf diesen Moment haben Ralf Herold und sein Begleiter Hilmar Hensel (71) gewartet. Nur wenige Wochen im Jahr, zur Sommer- und zur Wintersonnenwende, lässt sich dieses Naturspektakel beobachten. Keine Esoterik, sondern pure Astronomie!

Das Felsentor auf dem Töpfer bei Oybin während des Sonnenuntergangs zur Sommerwende.
Das Felsentor auf dem Töpfer bei Oybin während des Sonnenuntergangs zur Sommerwende.

„In früheren Jahrtausenden dienten solche Steinformationen mit auffälligen Sichtöffnungen als Kalenderfelsen“, weiß Herold, der seit 2007 an der Sternwarte Sohland die Fachgruppe Archäoastronomie leitet. Ein Jahr zuvor hatten Wanderungen zu Orten aus dem „Großen Oberlausitzer Sagenbuch“ ihn zufällig zu den rätselhaften Steinhaufen geführt.

Seither lassen ihn diese Heiligtümer vergangener Zeiten nicht mehr los.

Neben den über 30 Kuppen im Freistaat hat er auch schon Sonnenfelsen in Tschechien, Frankreich, Italien und Österreich besucht.

Ein besonderes Spektakel ist für die „Jäger des Lichts“ jedes Jahr eine internationale Videokonferenz, die auch am Samstag wieder an der Sternwarte Sohland stattfand. Herold: „Zeitgleich können wir dort die Ereignisse in Österreich oder auch in Stonehenge beobachten.“ (Infos: www.goetterhand.de)

Wenn der Schatten zum Zeiger wird

Die Sonne scheint zur Wintersonnenwende mehrere Tage gegen Nachmittag durch das Auge des Kuckucksteins bei Königshain.
Die Sonne scheint zur Wintersonnenwende mehrere Tage gegen Nachmittag durch das Auge des Kuckucksteins bei Königshain.

In mehreren sächsischen Dörfern erstrahlen historische Zeitmesser, wenn die Sonne ihre Schatten wirft. An Häuserwänden, Giebeln und in Gärten befinden sich in der Oberlausitz und in der Sächsischen Schweiz in verschiedensten Varianten und Formen Sonnenuhren.

In Taubenheim in der Gemeinde Sohland schaut ein ganzes Dorf auf die Sonne. 32 Unikate sind auf das Örtchen verteilt. Weitere Chronometer finden sich entlang des Sonnenuhrenweges in Krippen.

Wie in Taubenheim machen das Einbeziehen von örtlichen Ereignissen, Persönlichkeiten und Materialien das Unverwechselbare des „Zeit-Lauf-Weges“ aus. (www.sonnenuhrenweg.de)

Kultorte weltweit

Stonehenge gehört zu den mysteriösesten und berühmtesten Stätten Europas. Nach derzeitigem Forschungsstand war es vor rund 4000 Jahren eine wichtige religiöse Stätte. Wissenschaftler glauben, dass die Steine eine Art Kalender gewesen sein könnten, durch den die Sommer- und die Wintersonnenwende vorausgesagt wurde.

In der Bretagne, etwa 50 Kilometer von Brest entfernt, liegt die Gemeinde Huelgoat inmitten eines Zauberwaldes. Nicht nur die Eichen und Buchen faszinieren den Besucher, sondern auch die bizarre Ansammlung von Granitblöcken. Darunter zwei Felsen, die an einen Riesen-Champignon erinnern und eine Sichtöffnung für die Sonnenwende haben.

Ein Granitblock auf dem höchsten Punkt der Inka-Stadt Machu Picchu bildet das Zentrum eines prähistorischen Sonnenobservatoriums. Mithilfe des Steins „Intihuatana“ ließ sich der Lauf der Sonne verfolgen und konnten die Herrscher den Beginn von Herbst und Frühling bestimmen.

Fotos: dpa/Marco Garro, dpa/Tim Ockenden, privat, Carla Arnold

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