Ampelstreit: Behörde bremst Autofahrer in Lichtenau aus

Lichtenau - Ampelstreit im Lichtenauer Ortsteil Auerswalde. An der Baustelle in der Auerswalder Hauptstraße leuchtet eine Baustellenampel weiter Rot, Gelb und Grün, obwohl derzeit gar keine Engstelle besteht.

Anwohner Karl Friedrich Schmerer (71) ärgert sich über eine Baustellenampel im Lichtenauer Ortsteil Auerswalde.
Anwohner Karl Friedrich Schmerer (71) ärgert sich über eine Baustellenampel im Lichtenauer Ortsteil Auerswalde.  © Sylvio Hoffmann

Darüber ärgert sich Anwohner Karl Friedrich Schmerer (71): "Eine unnötige Belastung für Anwohner, Autofahrer und die Umwelt."

Seit Ende März wird die Hauptstraße in Höhe Amtmannstraße saniert. Neben der Fahrbahn sind ein neuer Gehweg und ein Brückengeländer geplant.

Aktuell ist die halbseitige Sperrung aufgehoben, doch die Ampel hält den Verkehr weiter auf. "Ampeln kann man auch abschalten", schimpft Karl Friedrich Schmerer.

Martin Lohse (31), Sprecher der Gemeinde Lichtenau, sieht das anders: "Eine Baustelle bleibt eine Baustelle, auch wenn gerade keine Bauarbeiter da sind. Für die Restarbeiten sind immer wieder halbseitige Straßensperrungen nötig, die von der Ampel geregelt werden. Das Landratsamt kann nicht bei jeder neuen Lage einen Mitarbeiter rausschicken, der die Ampel ein- oder ausschaltet."

Die Gemeinde ist froh, dass sie die eigentlich geplante Vollsperrung der Hauptstraße verhindern konnte. Martin Lohse: "Die hätte für die Anwohner, besonders für den Schülertransport, erheblich mehr Nachteile gebracht."

Titelfoto: Sylvio Hoffmann

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