Rätsel-Diebstahl: Geklauter Holzarm taucht im Erzgebirge wieder auf

Lichtenau/Neuhausen - Irrer Vandalismus an der Tankstelle: Unbekannte klauten von einer 3,50 Meter hohen Holzstatue, die an der A4-Raststätte "Auerswalder Blick" bei Chemnitz aufgestellt ist, den linken Arm.

Peter Gläßer (59) stellt seit knapp 30 Jahren die auffälligen Holzfiguren her.
Peter Gläßer (59) stellt seit knapp 30 Jahren die auffälligen Holzfiguren her.  © Karlheinz Schlegel

Der tauchte jetzt im Erzgebirge wieder auf. Der Hersteller des Reiters ist sauer.

In der Nacht zu Samstag hatten Unbekannte den Arm vom "Olbernhauer Reiterlein" abgerissen. Einen Tag später liefen im gut 50 Kilometer entfernten Lauter zwei Männer (22, 32) mit dem Corpus Delicti durch den Ort. Das wurde von Polizisten beobachtet - sie stellten den Arm sicher.

Ein Polizeisprecher: "Die Männer gaben an, den Arm auf der Straße gefunden zu haben." Der Hersteller der 2003 aufgestellten Figur, Peter Gläßer (59) aus Neuhausen im Erzgebirge, ist sauer: "Der Vandalismus nimmt kein Ende. Vor allem müssen die sich richtig Mühe gegeben haben, der Arm ist eigentlich fest angeschraubt." Bisher hat sich noch niemand wegen der Reparatur bei dem Holzkünstler gemeldet: "Aber ich bin erst mal froh, dass der Arm wieder da ist." Der Schaden wird mit rund 500 Euro angegeben.

Bereits 2009 hatte es Ärger um die Figur gegeben: Damals war ein Auto bei einem Unfall in die Figur gekracht und hatte sie schwer beschädigt.

Bereits 2009 musste das "Olbernhauer Reiterlein" leiden: Ein Autofahrer hatte die Figur plattgemacht.
Bereits 2009 musste das "Olbernhauer Reiterlein" leiden: Ein Autofahrer hatte die Figur plattgemacht.  © Peter Zschage
Arm dran, weil Arm ab: So beschädigt fanden die Beamten die 3,50 Meter hohe Figur an der Raststätte vor.
Arm dran, weil Arm ab: So beschädigt fanden die Beamten die 3,50 Meter hohe Figur an der Raststätte vor.  © Polizei

Titelfoto: Polizei

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0