Fürs Klima! Feuerwehr schafft traditionelles Baumbrennen ab

Lichtenau - Häckseln statt Verbrennen fürs Klima: Die Freiwillige Feuerwehr Auerswalde wird zum Pionier und schafft das traditionelle Weihnachtsbaum-Verbrennen ab. Stattdessen wird im neuen Jahr fleißig geschreddert.

(v.l.) Karsten Franke (51), Stefan Dittrich (29), Caroline Richter (36), Miriam Ranft (22) und Tino Watenberg (42) von der Freiwilligen Feuerwehr Auerswalde freuen sich aufs Sägen und Häckseln bei Glühwein und Musik.
(v.l.) Karsten Franke (51), Stefan Dittrich (29), Caroline Richter (36), Miriam Ranft (22) und Tino Watenberg (42) von der Freiwilligen Feuerwehr Auerswalde freuen sich aufs Sägen und Häckseln bei Glühwein und Musik.  © Sven Gleisberg

"Der Umwelt zuliebe!", sagt Caroline Richter (36) vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Auerswalde.

"Ab sofort verzichten wir aus Klimaschutzgründen auf das Verbrennen der Bäume." Was viele nicht wissen: Holzfeuer setzen gefährlichen Feinstaub und Stickoxide frei.

Für alle Gartenbesitzer ist die Häcksel-Aktion besonders praktisch: Einfach den Weihnachtsbaum hinbringen und als Mulch wieder mitnehmen. So findet der recycelte Baum auch nach der Weihnachtszeit eine nützliche Bestimmung.

Wer will, kann seinen gehäckselten Baum auch fachgerecht entsorgen lassen. Natürlich gibt es weiterhin für jeden mitgebrachte Tanne oder Fichte einen Glühwein oder Kinderpunsch gratis.

Das erstmalige Häckseln findet am Samstag, den 11. Januar 2020, am Gerätehaus in Lichtenau statt (Am Erlbach 4). "Wir starten um 17 Uhr mit einem Fackelumzug für die ganze Familie. Statt eines großen Weihnachtsbaumberges werden anschließend kleine Feuerschalen angezündet", sagt Vereinsvorsitzender Danny Kirsch (42).

Kein traditionelles Baum-Brennen mehr! Statt großem Feuer gibt's im neuen Jahr Bäume-Schreddern bei der Freiwilligen Feuer Auerswalde.
Kein traditionelles Baum-Brennen mehr! Statt großem Feuer gibt's im neuen Jahr Bäume-Schreddern bei der Freiwilligen Feuer Auerswalde.  © Freiwillige Feuerwehr Auerswalde

Titelfoto: Sven Gleisberg


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