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Lieber Ausbildung in Sachsen als arbeitslos in Spanien

Leipzig - Junge Leute aus dem europäischen Ausland suchen zunehmend ihr Glück auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Vor allem junge Spanier nutzen das Angebot für eine fundierte Ausbildung.

Leipzig - Junge Leute aus dem europäischen Ausland suchen zunehmend ihr Glück auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Vor allem junge Spanier nutzen das Angebot für eine fundierte Ausbildung.

Für Lucia Allende-Bulke ist Halbzeit. Die junge Frau aus dem spanischen Mallorca ist befristet Leipzigerin und lässt sich zur Friseurin ausbilden. "Zu Hause habe ich als Kellnerin gearbeitet, aber ich wurde arbeitslos", erzählt sie.

Mit 26 Jahren war sie 2014 über das Förderprogramm MobiPro-EU in die Messestadt gekommen - zusammen mit ihrem spanischen Freund, der hier Elektriker lernt.

Ihre Chefin, Birgit Funke-Taubert, ist sehr zufrieden mit ihrer Azubi - ebenso wie mit der jungen Spanierin Natalia, die ihre Ausbildung im Wittenberger Haarstudio von Funke-Taubert lernt.

Natalia ist wegen ihres spanischen Freundes nach Deutschland gekommen. "Natürlich hat man mehr Aufwand. Man muss die jungen Leute stärker betreuen, bei der Wohnungssuche helfen und vielleicht auch ein Stück Familie sein", sagt die resolute Mittvierzigerin.

Aber das Engagement lohne sich. "Die Azubis sind unendlich dankbar für das, was wir für sie tun. Sie sind ungeheuer wissbegierig und engagiert."

In Deutschland werde es hingegen immer schwieriger, geeignete Lehrlinge zu finden. "Viele wollen nicht mehr in einem Handwerksberuf arbeiten", stellt die Friseurmeisterin mit 20-jähriger Ausbildungserfahrung fest.

Sie würde sofort wieder junge Spanier aufnehmen. Doch erst einmal sollen Lucia und Natalia ihre Ausbildung abschließen.

Lucia muss noch eineinhalb Jahre lernen. Das will sie auf jeden Fall schaffen und vor allem weiter an ihrem Deutsch feilen. "Mir gefällt es sehr gut in Leipzig. Die Leute sind nett und wir fühlen uns sehr wohl hier."

Lucia hält es für denkbar, dass sie mit ihrem Freund auch nach dem Ende der Lehre bleibt. Sie ist schon einmal ausgewandert - 2001 von Uruguay nach Spanien, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

Wegen der teilweise trostlosen Lage auf den heimischen Arbeitsmärkten haben immer mehr junge Menschen aus der Europäischen Union (EU) nach Angaben der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) Interesse an einer betrieblichen Ausbildung in Deutschland.

2014 hat die ZAV bundesweit dreimal so vielen jungen Leuten zu einem Ausbildungsplatz verholfen wie 2013 - mehr als 1300 Frauen und Männern. Mit 70 Prozent machen die Spanier die größte Gruppe aus.

Doch nicht immer ist so ein Lehrverhältnis eine Erfolgsgeschichte wie im Falle von Lucia und Natalia. Ein Leipziger Autohaus beispielsweise hat seinen 21-jährigen Azubi Jeroni schon nach knapp fünf Monaten wieder verloren.

Seine Familie wollte, dass er zurückkommt, erzählt Personalchefin Bärbel Jäger. "Wir hätten das Ding durchgezogen", meint sie.

Ihr fällt allgemein auf, dass oft die Deutschkenntnisse schlecht sind und die jungen Leute mitunter wohl nur unzureichend auf die deutsche Mentalität vorbereitet wurden.

Für das kommende Lehrjahr werden im August bei der Handwerkskammer Leipzig 22 Azubis aus Spanien erwartet. 2013 waren es 30 Lehrlinge, mit Schwerpunkt Elektroniker und Friseur, erzählt der Hauptabteilungsleiter Berufsbildung, Oliver Klaus. "Von den 30 sind noch 12 da. 2014 waren es 27 junge Leute, momentan sind noch 23 in Ausbildung."

Warum der Unterschied?

"Die von 2014 haben doppelt so viel Sprachunterricht bekommen wie die von 2013 und wir sind statt Friseur auf weniger sprachintensive Berufe umgestiegen wie Elektroniker, Heizungsbauer oder KfZ-Mechaniker", berichtet Klaus. Die Ausbildungsbetriebe gäben sich viel Mühe.

Überwiegend gute Erfahrungen hat die Handwerkskammer Chemnitz gesammelt. Von den zehn eingestellten Azubis aus Spanien seien sieben noch da, sagt Hauptgeschäftsführer Frederik Karsten.

Bei der Handwerkskammer Dresden wurden im vorigen Jahr 23 Azubis eingestellt, die alle noch an Deck sind. Sie lernten Dachdecker, Bäcker, Maler, Parkettleger oder Friseur, hieß es bei der Handwerkkammer.

Im September 2015 sollen 23 Spanier, 4 Tschechen und 9 Polen ihre Ausbildung aufnehmen.

In Spanien gebe es keine duale Berufsausbildung wie in Deutschland, erläutert Karsten. Ziel sei die Vermittlung einer hochwertigen Berufsausbildung egal, ob der Geselle bleibe oder wieder in seine Heimat gehe.

"Wenn Jugendliche richtig gut einschlagen und die Betriebe wollen sie behalten, dann sehen wir das als großen individuellen Erfolg. Das ist aber keine grundsätzliche Lösung für unser Nachwuchsproblem", betont der Ausbildungschef.

Nach Angaben des Landesarbeitsagentur befinden sich aktuell 714 ausländische Azubis in einer dualen Ausbildung. Das ist ein Anteil von 1,4 Prozent an der Gesamtzahl.

Fotos: dpa

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