Mutter hat geniale Idee, damit ihr Kind nicht mehr weint

Tokyo (Japan) - Welche liebende Mutter kennt das nicht? Kaum verlässt man den Raum, schon fängt das Kind an zu brüllen. Dass das nervig ist, geben zwar nicht alle zu, wenn es dafür aber eine einfache Lösung gibt, horchen die meisten dann doch auf. Besonders wenn diese so einfach ist.

Die Papp-Mama mit ihrem fröhlich spielenden Sohn.
Die Papp-Mama mit ihrem fröhlich spielenden Sohn.  © Screenshot/Twitter/sato_nezi

Findig wie viele Japaner bekanntermaßen sind, kam Fuki Sato, Mutter eines einjährigen Jungen, auf eine geniale Idee, um ihr Kind vom andauernden Brüllen abzuhalten.

Sie bastelte sich einen Klon. Keine Sorge. Technisch begabt muss man dafür nicht sein. Alles, was man dafür braucht, ist ein großer Kopierer, Pappe, Schere und Kleber. Oder man lässt einen Profi ran.

Und so einfach geht es:

Fuki Sato ließ zwei Ganzkörperbilder von sich selbst in Lebensgröße kopieren. Einmal stehend und einmal auf den Knien. Dann wurden die Bilder auf Pappe geklebt und schon waren die "Klone" einsatzbereit.

Dass dieses Experiment tatsächlich von Erfolg gekrönt war, zeigte sie mit ihrem Mann auf Twitter.

Das Ergebnis:

Fuki konnte tatsächlich endlich einen Raum verlassen, ohne von ihrem kleinen Sohn angebrüllt zu werden.

Ihm macht es nämlich scheinbar gar nichts aus, wenn die Mutter nicht aus Fleisch und Blut bei ihm steht oder sitzt. Ein einfacher und täuschend echter Pappaufsteller mit Mamas Figur reicht dem Kleinen schon völlig aus, wie man auf den Bildern sieht.

Hauptsache es wirkt so, als wäre Mama allzeit bereit.

Eine clevere Lösung gegen andauerndes Kindergeschrei

Auf den Knien funktioniert die Scharade ebenfalls ohne das der kleine Sohn etwas bemerkt.
Auf den Knien funktioniert die Scharade ebenfalls ohne das der kleine Sohn etwas bemerkt.  © Screenshot/Twitter/sato_nezi

Auf einem Video zeigt Fuki Sato dann auch noch, wie es genau funktioniert.

Der kleine Sohn wird kurz abgelenkt, dann wird rasch das Pappdouble aufgestellt und schon kann Fuki Sato unbemerkt den Raum verlassen.

Der Kleine bemerkt den Unterschied nicht einmal bei genauerer Betrachtung seiner Papp-Mama. Zumindest 20 Minuten lang, so der Vater auf Twitter. Aber das reicht ja auch schon mal aus, um etwas Dringendes zu verrichten.

Der große Nachteil dieser Ersatz-Mutter: Sollte der kleine Mann sie versehentlich umschmeißen oder berühren, müssten sich die Eltern wohl auf viele kostenintensive Therapiestunden für ein äußerst verstörtes Kind einstellen.

Aber keine Sorge. Zwischen der Pappfrau und dem Kind befindet sich noch ein Krabbelgitter. Er kommt also gar nicht erst ran.

Seitdem ist es wohl um einiges stiller geworden im Haus der Familie Sato. Die Konsequenz: Weniger Stress für Mutter, Vater und Kind.


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