Auch Lille steigt in Lukebakio-Poker ein: Platzt nun Herthas Königstransfer?

Berlin - Hertha BSC bekommt im Werben um die Dienste von Dodi Lukebakio hochkarätige Konkurrenz aus Frankreich. Warum ausgerechnet Arsenal London den Deal der Alten Dame zerstören könnte, TAG24 klärt das kuriose Domino-Konstrukt auf!

Bayern-Schreck Dodi Lukebakio soll die Offensive von Hertha BSC verstärken.
Bayern-Schreck Dodi Lukebakio soll die Offensive von Hertha BSC verstärken.  © DPA

Derzeit wartet der blau-weiße Anhang sehnsüchtig auf den wohl schönsten Tweet der Sommerpause. Wie Hertha-Fans wissen, wenn Michael Preetz (51) twittert, dann verkündet der Manager meist einen Neuzugang, in diesem Fall wohl den Königstransfer.

Objekt der Begierde: Dodi Lukebakio (21)!

Der Ex-Stürmer von Fortuna Düsseldorf gehört momentan noch dem FC Watford. Lukebakio kam in der vergangenen Spielzeit 31 Mal zum Einsatz und sorgte mit 14 Torbeteiligungen (zehn Tore, vier Vorlagen) für die überraschende Saison der Fortunen.

Das Problem: Neben Hertha interessieren sich auch andere Klubs für den pfeilschnellen Angreifer. Der Berliner Kurier warf vor Kurzem Europa League Teilnehmer Eintracht Frankfurt in die Verlosung, die nach Einnahmen vom Jovic- und Haller-Verkauf im Geld schwimmen.

Auch im Ausland wird Lukebakio hoch gehandelt, Frankreichs Champions League-Club OSC Lille soll ebenfalls großes Interesse bekunden und hat wohl im Transfer-Wahnsinn bereits den ersten Domino-Stein in Bewegung gesetzt.

Im Fokus von Arsenal: Nicolas Pepe (l.) im Zweikampf gegen Neymar.
Im Fokus von Arsenal: Nicolas Pepe (l.) im Zweikampf gegen Neymar.  © dpa/Thibault Camus

Denn nach Informationen der "BBC" soll Nicolas Pepe (24), wohl auch Wunschspieler des FC Bayern, mit Arsenal London einig sein und 80 Millionen Euro in die Kassen der Franzosen spielen. Ein Teil der Einnahmen könnte Lille in den Ersatz für Pepe und den Kauf von Lukebakio reinvestieren.

Sicher ist, dass der belgische U21-Nationalspieler Watford in diesem Sommer wohl verlassen wird. Für den passenden Ersatz sollen die "Hornets" ebenfalls gewappnet sein, denn Ismaila Sarr (21) würde beim Verkauf von Lukebakio aus Rennes in die Premier League wechseln.

Auch wenn Herthas Konkurrenz im Werben um Lukebakio den verlockenden Joker "europäischer Wettbewerb" ziehen kann, soll der Hauptstadtklub nach übereinstimmenden Medienberichten die Favoritenrolle besitzen.

In Herthas-Fankreisen wird außerdem diskutiert, ob bei Platzen des Dodi-Transfers Reiss Nelson (19) erneut ins Blickfeld rückt. Einfache Erklärung des blau-weißen Anhangs: Arsenal braucht aufgrund des Pepe-Deals Platz im Kader und könnte den Ex-Hoffenheimer zum Verkauf abgeben. Verrückte Transferwelt!

Mehr zum Thema Hertha BSC:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0