Dieser Tierpark in Sachsen soll richtig aufgemotzt werden

Heimatliebe pur: TV-Tierarzt Klaus Eulenberger (74) im Flamingoland, dem ersten umgesetzten Projekt des von ihm erstellten Masterplans für den Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna.
Heimatliebe pur: TV-Tierarzt Klaus Eulenberger (74) im Flamingoland, dem ersten umgesetzten Projekt des von ihm erstellten Masterplans für den Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna.  © Peter Zschage

Limbach-Oberfrohna - Nicht kleckern, sondern klotzen. Das ist die Devise vom berühmten Fernsehtierarzt ("Elefant, Tiger und Co.") Klaus Eulenberger (74). Der Amerika-Tierpark seiner Heimatstadt Limbach-Oberfrohna ist ihm ans Herz gewachsen. Und er hat Großes mit ihm vor.

Fünf Projekte des von Eulenberger erstellten und 2010 beschlossenen Masterplans sind schon umgesetzt. 1,6 Millionen Euro plus ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden investiert. Als Nächstes folgt Projekt Nummer sechs: das Inkaland. Die Themengebiete Rocky Mountains und Alaska sollen auch noch kommen. Kostenpunkt: Pro Gehege rund 600.000 Euro, veranschlagt Eulenberger. Dann wäre die Haltung von Polarwölfen und -füchsen, Schwarzbären (Baribals) und Bisons möglich.

Doch damit nicht genug. "Auch eine kleine Tropenhalle wäre nicht schlecht", sagt Eulenberger, der als Steppke 1958 am ersten Gehege des offiziell 1959 gegründeten Tierparks selbst mitgebaut hat.

Für die Zukunft des LO-Tierparks gilt: Nichts scheint unmöglich. Die Besucherzahlen schnellen kontinuierlich nach oben. Im kommenden Jahr soll erstmals die 100.000er-Marke geknackt werden.


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