Polizei stoppt Transporter: Ladung hat für sieben Männer ein großes Nachspiel

Lindau - Es sollte nur eine routinemäßige Kontrolle durch die Bundespolizei werden. Doch das, was die Beamten dabei auf der Autobahn 96 in einem Transporter entdeckten, hat gleich für mehrere Männer noch ein erhebliches Nachspiel.

Die Bundespolizei hat auf der Autobahn 96 einen Transporter gestoppt.
Die Bundespolizei hat auf der Autobahn 96 einen Transporter gestoppt.  © Bundespolizei München

Wie die Bundespolizei am Nachmittag mitteilte, konnten bei der Überprüfung des Fahrzeugs in der Nacht auf Donnerstag zahlreiche verbotene Waffen sichergestellt werden. Auch entsprechendes Zubehör sei vor Ort beschlagnahmt worden.

Lindauer Bundespolizisten hatten den Wagen, der ebenso wie der Anhänger, der sich am dem Fahrzeug befand, in Frankreich zugelassen ist, bei Sigmarszell angehalten.

Die sieben Insassen, ein Portugiese sowie sechs Franzosen im Alter von 20 bis 50 Jahren, befanden sich laut eigener Aussage vor der Kontrolle gerade auf dem Weg nach Tschechien, um dort an einer Veranstaltung für Sportschützen teilzunehmen.

Die 15 sichergestellten Softair-Waffen, bei denen es sich um Kurz- sowie Langwaffen handelt, verfügen allesamt nicht über die in Deutschland erforderlichen Prüfzeichen. Darüber hinaus liegt den Beamten zufolge die Geschossenergie deutlich über dem hierzulande für Softair-Waffen zugelassenen Wert von 0,5 Joule. Neben den Waffen wurden auch vier Laservisiereinrichtungen und ein verbotenes Messer entdeckt.

Zwar konnten die Männer nach der Überprüfung ihren Weg ohne die Waffen fortsetzen, sie erwartet allerdings dennoch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Bei der Kontrolle eines Transporters wurden verbotene Waffen von der Bundespolizei sichergestellt.
Bei der Kontrolle eines Transporters wurden verbotene Waffen von der Bundespolizei sichergestellt.  © Bundespolizei München

Titelfoto: Bundespolizei München (Bildmontage)

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