Kürzere Reisezeiten: Hier dürfen Bahnreisende jetzt hoffen

Lindau - Bahnfahrer dürfen hoffen: Das Eisenbahnbundesamt hat für den Streckenausbau zwischen München und Lindau das Baurecht für den letzten Abschnitt erteilt.

Der Lindauer Hauptbahnhof.
Der Lindauer Hauptbahnhof.  © DPA

Für die insgesamt 155 Kilometer lange Strecke von Geltendorf (Landkreis Landsberg am Lech) über Memmingen bis nach Lindau liegt nun durchgehend Baurecht vor, wie die Deutsche Bahn am Samstag mitteilte.

"Jetzt muss alle Konzentration darauf liegen, die Strecke wie geplant in 20 Monaten in Betrieb nehmen zu können. Dann können umweltfreundliche elektrische Züge durchs Allgäu fahren", wurde Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) zitiert. Derzeit müssen Reisende auf der Strecke wegen der Baumaßnahmen Fahrplanänderungen in kauf nehmen und auf einigen Abschnitten auf Busse umsteigen.

Mit der sogenannten Elektrifizierung will die Bahn spätestens ab 2020 kürzere Reisezeiten ermöglichen. Die Fahrzeit zwischen München und Zürich soll sich um eine Stunde, auf dreieinhalb Stunden, verkürzen. Im Fernverkehr sind dann sechs Verbindungen pro Tag und Richtung vorgesehen.

Offen war noch die Baugenehmigung für den zehn Kilometer langen Bereich südlich von Kißlegg bis nach Wangen im Allgäu.

Durchs Allgäu sollen künftig umweltfreundliche elektrische Züge fahren. (Symbolbild)
Durchs Allgäu sollen künftig umweltfreundliche elektrische Züge fahren. (Symbolbild)  © DPA

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