Kontrolle eines Autos verläuft unerwartet: Fund der Polizei hat großes Nachspiel

Lindberg - Es sollte eigentlich nur eine normale Kontrolle eines Fahrzeugs in Niederbayern werden. Das, was die Polizei im Inneren eines Autos jedoch fand, hat für die drei Insassen des gestoppten Wagens ein folgenreiches Nachspiel.

Der Fund der Grenzpolizei Zwiesel in einem Auto hat einen erheblichen Wert.
Der Fund der Grenzpolizei Zwiesel in einem Auto hat einen erheblichen Wert.  © Grenzpolizeigruppe Zwiesel

Die Beamten der Grenzpolizeigruppe Zwiesel konnten in dem kontrollieren Fahrzeug aus der Republik Moldau am Mittwoch eine erhebliche Menge an verstecktem Schmuck sicherstellen. Ein Blick der Polizisten in das Innere gab den Ausschlag.

So konnten die Beamten laut Mitteilung der Polizei vom Freitag klar erkennbare "Unstimmigkeiten an verschiedenen Fahrzeugteilen im Innenraum" feststellen. Eine genauere Untersuchung brachte mehrere Tüten mit Schmuckgegenständen zum Vorschein, die großteils noch mit Nummerierungsschildern versehen waren.

Es handelte sich dabei überwiegend um Armbanduhren, die teils einen Wert von bis zu 20.000 Euro pro Stück haben. Der Gesamtwert des versteckten Schmucks wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Insgesamt konnten circa 150 Stücke im Rahmen der Durchsuchung bei Lindberg im bayerischen Landkreis Regen sichergestellt werden.

Diebesgut aus Auktionshaus?

Nach ersten Ermittlungen der zuständigen Kriminalpolizei scheinen die wertvollen Gegenstände wohl aus einem kurz zuvor verübten Einbruch in ein Auktionshaus in Zürich in der Schweiz zu stammen.

Das Trio, das in Richtung Tschechien unterwegs war, wurde festgenommen.

Die 35, 31 und 30 Jahre alten Männer wurden im Anschluss einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Deggendorf vorgeführt, der Haftbefehl gegen sie erließ. Die Verdächtigen sollen an die Schweiz ausgeliefert werden.

Titelfoto: Grenzpolizeigruppe Zwiesel

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