Demo soll Traditions-Serie Lindenstraße retten!

Köln -Fans der Fernsehserie "Lindenstraße" wollen am Samstag gegen die Absetzung der Serie im kommenden Jahr demonstrieren (TAG24 berichtete).

Die Lindenstraßen-Produzenten Hana Geißendörfer und Hans W. Geißendörfer.
Die Lindenstraßen-Produzenten Hana Geißendörfer und Hans W. Geißendörfer.  © DPA

Für die angemeldete Kundgebung um 14 Uhr in der Nähe des Kölner Doms rechne man mit mindestens 500 Teilnehmern, sagte am Montag Andreas Sartorius von der Initiative "Lindenstraße muss bleiben!".

Am 2. Februar sei eine zweite Demo in München geplant und am 23. Februar dann wieder eine in Köln.

Die Kölner Polizei bestätigte, dass die Demos für die beiden Samstage angemeldet seien. Der Polizei in München lag noch keine Anmeldung vor.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hatte im November angekündigt, die "Lindenstraße" nach gut 34 Jahren zu beenden. Die letzte Folge soll im März 2020 zu sehen sein.

Der Sender begründete den Schritt mit stark gesunkenen Einschaltquoten. Die Produzenten sind wegen der Einstellung selbst sauer auf die ARD.

Sartorius sagte dagegen, die "Lindenstraße" sei sonntags immer noch unter den "Top Ten" der ARD.

Er vermute, dass politische Motive bei der Absetzung eine Rolle spielen würden - die "Lindenstraße" habe immer sehr progressiv gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen.

Ein Blick auf die Szenerie der Lindenstraße.
Ein Blick auf die Szenerie der Lindenstraße.  © DPA
Die Zuschauerzahlen der Lindenstraße sind über die Jahre stetig gesunken.
Die Zuschauerzahlen der Lindenstraße sind über die Jahre stetig gesunken.  © DPA

Titelfoto: DPA

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