Linienbus brennt auf Autobahn aus, Feuerwehr verhindert in letzter Sekunde Schlimmeres

Kremmen/Oberhavel - Am frühen Freitagmorgen geriet auf der A24 in Richtung Berlin kurz vor dem Dreieck Havelland ein Linienbus in Flammen.

Ratlos stehen die beiden Männer (Fahrer und Beifahrer) vor dem ausgebrannten Linienbus.
Ratlos stehen die beiden Männer (Fahrer und Beifahrer) vor dem ausgebrannten Linienbus.  © Morris Pudwell

Kurz vor 1 Uhr fing das Fahrzeug im Heckbereich an zu brennen. Nach TAG24-Informationen wurde der Gelenkbus gebraucht gekauft und befand sich gerade auf einer Überführungsfahrt in den Landkreis Barnim.

Eigentlich sollte der Bus bereits am Morgen die ersten Fahrgäste im regulären Linienbetrieb befördern, doch stattdessen brannte er auf der A24 komplett aus.

Der Fahrer und sein Beifahrer konnten das Fahrzeug im letzten Moment auf dem Standstreifen abstellen und sich in Sicherheit bringen. Zunächst versuchten die beiden Männer noch aus eigener Kraft den Bus zu löschen - ohne Erfolg.

Gerd Lerche, Stadtbrandmeister von Kremmen, sagte vor Ort, dass die Feuerwehr zuerst große Probleme hatte die Einsatzstelle zu erreichen. Die Einsatzkräfte musste sich regelrecht zur Brandstelle durchkämpfen, da wieder einmal keine Rettungsgasse gebildet wurde.

Zudem wurde umgehend ein Schaumteppich im Bereich der Böschung ausgelegt, um ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald zu verhindern, so Lerche weiter.

Dort hätte ein Funke gereicht, im im ausgedörrten Wald ein weiteres Inferno auszulösen.

Die beiden Männer blieben unverletzt. Die A24 war ab Kremmen gesperrt. Währenddessen wurde das ausgebrannte Wrack des Busses abtransportiert. Die genaue Brandursache ist noch unklar.

Viel ließen die Flammen vom Gelenkbus nicht übrig.
Viel ließen die Flammen vom Gelenkbus nicht übrig.  © Morris Pudwell
Ein dichter Schauteppich sollte ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald verhindern.
Ein dichter Schauteppich sollte ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald verhindern.  © Morris Pudwell

Titelfoto: Morris Pudwell


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