Linienbus kracht in Auto: "80 Prozent der Verletzten sind Kinder"

Brandenburg/Havel - Ein voll besetzter Linienbus überwiegend mit Schulkindern hat in Brandenburg an der Havel ein Auto erfasst - 30 Menschen wurden nach Feuerwehrangaben verletzt, darunter viele Kinder.

Ein Linienbus ist in Brandenburg an der Havel in ein Auto gekracht.
Ein Linienbus ist in Brandenburg an der Havel in ein Auto gekracht.  © Julian Stähle

"80 Prozent der Verletzten sind Kinder", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwochabend. Zum Alter konnte er zunächst keine Angaben machen. Lebensgefährlich verletzt worden sei niemand. Die Verletzungen seien "leicht bis mittelschwer".

Auch eine Frau, die in dem erfassten Auto saß, wurde verletzt. Wie genau es zu dem Unfall am Nachmittag kam, war am Abend noch unklar. Nach Feuerwehrangaben waren die Schulkinder auf dem Weg zu einem Schulausflug in Brandenburg. Zunächst hatte der rbb berichtet.

Der Bus sei in einem Kreuzungsbereich in der Stadt auf das Auto aufgefahren. Der Unfallort war auch am Abend noch gesperrt. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war im Einsatz. 14 Verletzte kamen in Brandenburg/Havel ins Krankenhaus, 16 Menschen kamen nach Potsdam, erklärte der Feuerwehrsprecher weiter. Wie viele Menschen in dem Bus und dem Auto waren, blieb vorerst unklar. Auch zur Identität der Opfer gab es noch keine Angaben.

Der Geschäftsführer des betroffenen Busunternehmens regiobus Potsdam Mittelmark, Hans-Jürgen Hennig, widersprach der Anzahl der Verletzten "Es wurden nicht 30 Personen verletzt, sondern neun, eine davon schwer." Bei der Schwerverletzten solle es sich um die Autofahrerin handeln, die dem Bus die Vorfahrt genommen habe.

30 Menschen wurden dabei verletzt.
30 Menschen wurden dabei verletzt.  © Julian Stähle

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