Linke-Schollbach kämpft für Dresdens Ostmoderne





Ist zufrieden mit drei Jahren „linke Gestaltungsmehrheit“: 
André Schollbach (38).
Ist zufrieden mit drei Jahren „linke Gestaltungsmehrheit“: André Schollbach (38).  © Eric Münch

Dresden - Seit drei Jahren haben Linke, Grüne und SPD im Stadtrat eine Mehrheit. Am Dienstag zog die Linke eine - trotz aller Querelen innerhalb der Kooperation - positive Bilanz.

Im Zentrum der nächsten zwei Jahre stehen die Themen soziale Gerechtigkeit, bezahlbares Wohnen und die Rettung der Ostmoderne. Stolz ist Linken-Chef André Schollbach (38) neben zwei solide aufgestellten gemeinsamen Haushalten und der neu gegründeten Woba vor allem auch darauf, dass sich die Kooperation noch immer zusammen durchbeißt.

„Viele haben sich gefragt, wie lange wir uns halten. Wir haben alle Unkenrufe widerlegt.“

In den kommenden zwei Jahren sollen neue soziale Standards wie das DVB-Sozialticket erhalten und ausgebaut werden. Die Architektur der Ostmoderne (Kulti, Robotron-Areal) soll erhalten und unter Denkmalschutz gestellt werden. Dazu zählt auch der Fernsehturm.

„Wenn es einen gemeinsamen politischen Willen zur Wiedereröffnung gibt, wird es nicht am Geld scheitern“, so Schollbach weiter.


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