Maskierte Linksautonome greifen Büro von Frauke Petry an

Nach dem Angriff auf das Firmenbüro von AfD-Chefin Frauke Petry fackelten die Linksautonomen ein Polizeiauto im Osten Leipzigs ab.
Nach dem Angriff auf das Firmenbüro von AfD-Chefin Frauke Petry fackelten die Linksautonomen ein Polizeiauto im Osten Leipzigs ab.

Von Andrzej Rydzik

Leipzig - Linksautonome haben einmal mehr in Leipzig randaliert, beträchtlichen Schaden angerichtet. Zuerst griffen Maskierte mit Knüppeln das Firmenbüro von AfD-Chefin Frauke Petry (40) im Stadtteil Plagwitz an, dann fackelten sie ein Polizeiauto im Osten ab.

Aber diesmal schnappten Beamte sechs Linksautonome. Die mutmaßlichen Täter sitzen seit Donnerstagfrüh hinter Gittern. Gegen 2 Uhr in der Nacht zu Donnerstag wurde ein Anwohner der Weißenfelser Straße von berstendem Glas geweckt.

Als er nachschaute, sah er die mit Knüppeln bewaffneten Angreifer. Sie schmissen Scheiben der Petry-Firma „PURinvent System GmbH“ ein, verschütteten Buttersäure in den Räumen.

„Ein unweit abgestelltes Auto einer Sicherheitsfirma wurde von den Tätern ebenfalls entglast. Zudem wurde in das Auto die stinkende Flüssigkeit gekippt“, so Polizeisprecher Andreas Loepki.

Ein lauter Knall schreckte die Polizisten in der Eisenbahnstraße auf - als sie auf die Straße liefen, stand der Wagen bereits in Flammen.
Ein lauter Knall schreckte die Polizisten in der Eisenbahnstraße auf - als sie auf die Straße liefen, stand der Wagen bereits in Flammen.

Das anonyme Portal „linksunten.indymedia.org“ hat bereits ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Nur eine Stunde später wurden Beamte des Polizeipostens in der Eisenbahnstraße von einem lauten Knall aufgeschreckt.

Als sie auf die Straße liefen, stand ihr Polizeiwagen bereits in Flammen. Die Feuerwehr konnte den gegenüber des Polizeipostens abgestellten Wagen nicht mehr retten.

„Weitere Kollegen sind auf die Explosion und den Brand aufmerksam geworden. In der Nähe konnten sechs mutmaßliche Täter festgenommen werden.

Die vier Männer und zwei Frauen im Alter von 16 bis 22 Jahren sind dem politisch linksorientierten Klientel zuzuordnen.

Hausdurchsuchungen bei ihnen und weitere Maßnahmen sind im Laufe des Tages denkbar“, erklärt Loepki, der beide Anschläge als politisch orientierte Taten einstuft. „In diesen Fällen ermittelt der Staatsschutz.“

Die Feuerwehr konnte nichts mehr machen.
Die Feuerwehr konnte nichts mehr machen.

Fotos: TeleNewsNetwork


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