Hafturteil gegen Messi bestätigt! Muss er jetzt wirklich ins Gefängnis?

Lionel Messi am 25.04.2017 Estadio Santiago Bernabéu
Lionel Messi am 25.04.2017 Estadio Santiago Bernabéu

Madrid/Barcelona - Das Oberste Gericht Spaniens hat eine Haftstrafe von 21 Monaten wegen Steuerbetrugs gegen Fußballstar Lionel Messi (29) bestätigt. Der Einspruch des Profis vom FC Barcelona gegen das Urteil des Landgerichts von Barcelona vom Sommer 2016 sei zurückgewiesen worden, teilte das Gericht am Mittwoch in Madrid mit.

Theoretisch könnte Messi dafür ins Gefängnis kommen! Dass der argentinische Nationalspieler tatsächlich eine Haftstrafe antreten muss, gilt allerdings als höchst unwahrscheinlich. Haftstrafen bis zu zwei Jahren werden in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten normalerweise zur Bewährung ausgesetzt.

Lionel und sein Vater Jorge Messi sollen zwischen 2007 und 2009 rund 4,1 Millionen Euro zu wenig Steuern gezahlt haben. Laut Spiegel Online stammt das nicht angegebene Geld aus dem Verkauf von Bildrechten. Um anfallende Steuern zu vermeiden, sollen die Messis Briefkästenfirmen in Uruguay und Belize eingerichtet haben. Die beiden Länder gelten als Steueroasen.

Messis Vater hatte nach Beginn der Untersuchungen, im Sommer 2013, gegen den Stürmerstar in öffentlichen Erklärungen die Verantwortung für die nicht erfolgten Steuerzahlungen seines Sohnes übernommen. Begründung: Messi habe sich nicht um die Steuererklärungen gekümmert.


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