Dicke Flaute in der Autobranche: Bei Hella läuft´s trotzdem!

Lippstadt – Der Autozulieferer Hella kann sich in der Flaute der Branche weiter behaupten und bestätigt seine Prognose.

Hella-Chef Rolf Breidenbach bestätigt: Das Unternehmen ist auf Kurs.
Hella-Chef Rolf Breidenbach bestätigt: Das Unternehmen ist auf Kurs.  © DPA

Im dritten Geschäftsquartal (Ende Februar) konnte der Licht- und Elektronikspezialist den Umsatz bereinigt um Währungseffekte und Zu- wie Verkäufe um 4 Prozent steigern, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Lippstadt mitteilte.

Die Autozuliefersparte wuchs mit 6,4 Prozent sogar etwas schneller als vor einem Jahr.

Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen. Dennoch sind wir insgesamt auf Kurs", sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach.

Andere Autozulieferer leiden stärker

Der Umsatz des Konzerns ging trotzdem um drei Prozent zurück.
Der Umsatz des Konzerns ging trotzdem um drei Prozent zurück.  © DPA

Die meisten anderen Autozulieferer leiden stärker unter der Schwäche der Industrie in Europa und China und mussten in den vergangenen Quartalen ihre Prognosen deutlich zusammenstreichen.

Der Konzernumsatz insgesamt ging vor allem wegen des Verkaufs des Großhandelsgeschäfts um gut 3 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro zurück. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 6 Prozent auf 115 Millionen Euro.

Unter dem Strich ging der Gewinn wegen deutlich höherer Steuern um 15 Prozent auf 66 Millionen Euro zurück.

Titelfoto: DPA

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