Darum will ein Politiker jetzt den beliebten Coca-Cola-Truck verbieten

Auch in Deutschland, wie hier in Dresden, ist der Coca -Cola Weihnachtstruck in der Weihnachtszeit unterwegs.
Auch in Deutschland, wie hier in Dresden, ist der Coca -Cola Weihnachtstruck in der Weihnachtszeit unterwegs.  © Sebastian Kahnert/dpa

Liverpool - Sollte der beliebte Coca-Cola-Weihnachtstruck wirklich verboten werden? Das fordert zumindest ein Lokalpolitiker im britischen Liverpool.

Der Grund ist fragwürdig: "Man muss nur um sich herumschauen, um zu sehen, dass das Übergewichtsproblem Liverpool im Griff hat - 30 Prozent der Elfjährigen sind fettleibig, fünf Prozent davon sind krankhaft fettleibig", so Richard Kemp in einem Brief an die Verantwortlichen. Er will gegen die Weihnachtstour des Getränkeherstellers kämpfen.

Am 5. und 6. Dezember soll der Truck eigentlich Halt in Liverpool machen. Die Tour von Coca-Cola bezeichnet er als "zynische Veranstaltung" mit dem Hintergrund, dass in den Getränken jede Menge Zucker steckt. "Es (das Event, Anm. d. Red.) ist nicht gemacht, um Weihnachten willkommen zu heißen, sondern den Konsum eines sehr ungesunden Produktes zu steigern."

Laut seinen Aussagen seien zehn Prozent der Krankenhaus-Betten mit Patienten belegt, die Diabetes II haben. Ein Resultat von zu viel Zucker-Konsum.

Ein Sprecher erklärte dem "Liverpool Echo": "Besucher haben die Möglichkeit, den Truck von nahem zu sehen, Fotos zu machen und eine kleine Coca-Cola Classic oder eine von unseren zuckerfreien Optionen, wie Diät Cola oder Cola Zero, zu trinken."

Eine Absage sei nicht geplant, da jedes Jahr Hunderte von Besuchern die Weihnachtstour besuchen und sich immer wieder daran erfreuen.

Auch in Deutschland gibt es den Weihnachtstruck. Ob er dieses Jahr auch wieder hier zu Lande unterwegs sein wird, ist noch nicht bekannt.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa


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