Verheiratete Lehrerin verführt Schüler im Hotelzimmer zum Sex

Liverpool - Wieder einmal muss sich eine Lehrperson wegen Verletzung ihrer Aufsichtspflicht verantworten. Lydia Beattie-Millgan aus Liverpool ging mehr als nur einen Schritt zu weit, befand das Gericht.

Für die gemeinsame Nacht in einem Hotel hatte sich die 43-Jährige extra neue Unterwäsche besorgt.
Für die gemeinsame Nacht in einem Hotel hatte sich die 43-Jährige extra neue Unterwäsche besorgt.  © Swen Pförtner/dpa / Twitter Screenshot SexualAbuse

Die verheiratete Lehrerin verabredete sich mit einem Jungen im Hotelzimmer zum Sex und muss dafür zwei Jahre ins Gefängnis. Zuvor nahm sie telefonisch Kontakt zu ihm auf. Wie BBC schreibt, verstieß sie schon gegen sämtliche Schulrichtlinien und Regeln, als sie die Handynummer des Heranwachsenden erhielt.

Zudem verschickte die Pädagogin Nachrichten an den Jugendlichen mit zahlreichen Kuss-Emojis und unterzeichnete mit "Babes".

Dass die Lehrerin schließlich sogar ein Rendezvous im Hotel mit dem Teenie organisierte, sich dafür extra neue Unterwäsche kaufte, wurde ihr in Verbindung mit einigen Handy-Nachrichten zum Verhängnis.

So soll der 15-Jährige Beattie-Milligan gefragt haben, ob sie ihn liebe.

"Oh mein Gott, ich kann nicht aufhören, an dich zu denken, aber ich weiß, dass es falsch ist. Du machst mich im Kopf richtig fertig", so ihre Antwort laut Manchester Evening News.

Da half der mehrfachen Mutter aus Großbritannien auch nicht, dass sie vor Gericht beteuerte, keinerlei sexuelles Interesse an Kindern zu zeigen und dem Jungen nur helfen zu wollen.

Auch Kollegen hatte Beattie-Milligan im Schulhaus mit dem Jugendlichen beobachtet und sich über das Maß an Vertrautheit gewundert. Als der Minderjährige plötzlich sogar Bonuspunkte erhielt, sollen die anderen Lehrer auch schon angefangen haben, zu witzeln.


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