Schülerin will sich am 18. Geburtstag besonderes Geschenk machen, doch das endet in einer Tragödie

Mexiko - Da Liz Meléndez Cárdenas an ihrem 18. Geburtstag etwas ganz besonderes machen wollte, entschied sie sich für einen Fallschirmsprung. Doch dieser kostete der jungen Mexikanerin das Leben.

Liz Meléndez Cárdenas (†18).
Liz Meléndez Cárdenas (†18).  © Screenshot/Facebook/Marco Barberi Rico

Der Sprung aus dem Flugzeug war für die junge Frau das erste Mal und sollte eigentlich unvergesslich werden - schließlich wollte Liz den Übergang von der Jugend ins Erwachsenenalter gebührend feiern.

Doch beim Sprung aus luftiger Höhe ging etwas gehörig schief. Ein vorerst gut gelaunter Mann filmte die Tragödie vom Boden aus. Auf dem Video, das bei Facebook viral ging, ist zu sehen, wie zunächst mehrere Fallschirmspringer sicher auf der Erde landen. Ein Ausschnitt des kurzen Clips könnt Ihr >>> hier sehen.

Plötzlich schlägt die Stimmung des Mannes um. Er wird nahezu panisch, als er ein Fallschirmspringer-Pärchen am Himmel entdeckt, das offensichtlich sichtbare Probleme mit dem Fallschirm hat.

"Mein Gott, ich hoffe, dass Liz jetzt bald ankommt", erzählt er mit einem beunruhigenden Unterton. In welcher Beziehung der filmende Mann zu Liz stand, ist nicht bekannt.

Dann ist zu sehen, wie plötzlich ein Fallschirm in der Ferne ins Straucheln gerät und mit rasanter Geschwindigkeit zu Boden stürzt. Erst, als der Mann bemerkt, dass sich die 18-Jährige nicht unter den sicher gelandeten Fallschirmspringern befindet, bricht er das Video abrupt ab.

Fallschirmsprünge sind ziemlich riskant. (Symbolbild)
Fallschirmsprünge sind ziemlich riskant. (Symbolbild)  © 123 RF

Wie "El Heraldo de México" berichtet, fanden die Behörden später die Leichen des Fallschirmspringer-Instruktors und der Schülerin.

Jorge Gaitán, Chef der Firma, welche den Fallschirmsprung organisiert hat, sagte: "Es lag nicht an einer Fehlfunktion des Fallschirms. Das Unglück hatte höchstwahrscheinlich mit menschlichem Versagen zu tun. Der Fallschirm sei in einer Höhe aktiviert worden, in der er "nicht mehr reagieren konnte", so Gaitán.

Gutiérrez Castillo, der mit Liz gemeinsam sprang, galt eigentlich als erfahrener Ausbilder, der bereits 4.500 Fallschirmsprünge hinter sich hatte. Der Fall wird weiter untersucht.

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