Dresdner Volleyballer fliegen aus der Liga!

Der Schock sitzt tief: Bundesligist Cloud&Heat Volley Dresden wurde die Lizenz entzogen.
Der Schock sitzt tief: Bundesligist Cloud&Heat Volley Dresden wurde die Lizenz entzogen.

Dresden – Jetzt ist es traurige Gewissheit: Die Mannschaft von Cloud[&]Heat Volley Dresden wird ab sofort nicht mehr in der 1. Volleyball-Bundesliga spielen.

Der Vorstand der Volleyball-Bundesliga hat dem Stammverein VC Dresden die Lizenz für die 1. Bundesliga entzogen. Laut den Statuten ist der Lizenzentzug mit einer Geldstrafe in Höhe von 32.000 Euro verbunden. Für das Nichtantreten der Mannschaft am Sonnabend in Düren wird zudem eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verhängt.

Die Spielbetriebs GmbH der Dresdner Volleyballer hatte am vergangenen Donnerstag einen Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag teilte der Vorstand vom VC Dresden der Volleyball Bundesliga schließlich mit, dass die Bemühungen auf eine Einigung zwischen Verein und Spielbetriebs GmbH gescheitert sind.

Weiter heißt es in dem Schreiben des Vorstands: „Somit kam das angedachte Konzept zum Erhalt der 1. Volleyball Bundesliga in Dresden leider nicht zum Tragen."

Für VC-Trainer Zoran Nikolic und sein Team ist die Saison beendet.
Für VC-Trainer Zoran Nikolic und sein Team ist die Saison beendet.

Und es kommt noch dicker: Dem VC Dresden wird laut den Statuten für die folgenden drei Spieljahre keine Lizenz für die 1. Bundesliga erteilt. Zudem werden alle Spiele annulliert.

Da der Lizenzentzug nach Abschluss aller Hinrundenspiele des Vereins erfolgte, kann Dresden in der kommenden Spielzeit eine Lizenz in der 2. Bundesliga beantragen.

„Im Sinne der Spieler, des Trainers und vieler unermüdlicher Helfer hatten wir gehofft, dass der Vorstand keinen Lizenzentzug aussprechen muss. Die Ordnungen und der Anspruch an einen professionellen Bundesligaspielbetrieb lassen aber keine andere Entscheidung zu.

Die Mitteilung des VC Dresden an die Volleyball Bundesliga am frühen Morgen hat dies schließlich untermauert", beurteilt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, die Situation.

Klar ist auch, dass das ursprünglich für Mittwoch geplante Viertelfinalspiel im DVV-Pokal zwischen Dresden und der SVG Lüneburg somit nicht stattfinden wird.

Der VC Dresden kann gegen die Entscheidung des VBL-Vorstands binnen drei Tagen Rechtsmittel einlegen.

Fotos: Lutz Hentschel


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0