LKA sagt organisierter Kriminalität in Erfurt den Kampf an

Im Oktober 2017 war es zu einer Massenschlägerei in Erfurt gekommen. Auch daran soll die armenische Mafia beteiligt sein. (Archivbild)
Im Oktober 2017 war es zu einer Massenschlägerei in Erfurt gekommen. Auch daran soll die armenische Mafia beteiligt sein. (Archivbild)  © Marcus Scheidel

Erfurt - Die Massenschlägerei im vermutlich kriminellen Milieu vor wenigen Wochen in Erfurt hat weitere Konsequenzen.

Die für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zuständige Abteilung im Landeskriminalamt (LKA) erhalte vier zusätzliche Stellen, sagte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) am Dienstag in Erfurt. Die Beamten würden operativ tätig werden, um Schwerkriminelle zurückzudrängen, sagte Maier. "Das sind keine Sachbearbeiter."

Die zusätzlichen Stellen kosten den Steuerzahler nach Angaben Maiers kein weiteres Geld. Die Beamten würden innerhalb des LKA umgesetzt, sagte er.

Im Oktober war es in der Innenstadt von Erfurt zu einem Überfall auf den Inhaber eines Restaurants gekommen, an dem mehr als 20 Männer beteiligt gewesen sein sollen (TAG24 berichtete).

Die Tatverdächtigen werden armenischen Clans zugerechnet. Erst am Montag hatte es im Zusammenhang mit den Ermittlungen weitere Durchsuchungen in Erfurt, Weimar und Suhl gegeben.

Titelfoto: Marcus Scheidel


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