Trotz Startschuss: Warum haben Bauarbeiten am Löhner Bahnhof noch nicht begonnen?

Löhne - Der Löhner Bahnhof ist an Hässlichkeit kaum zu überbieten. Schon seit Jahren verfallen der Gebäudekomplex und die Gleise stetig. Daher wurde am 8. März der Startschuss für die Modernisierung gefeiert. Passiert ist allerdings vor Ort noch nichts.

Ein Hingucker ist der Bahnhof in Löhne wirklich nicht.
Ein Hingucker ist der Bahnhof in Löhne wirklich nicht.

Stattdessen wird hinter den Kulissen fleißig getüftelt und gearbeitet. Immerhin wird die Modernisierung des Bahnhofs rund 10,5 Millionen Euro kosten.

Der Bahnhof soll dann in einem neuen Licht erscheinen. Die bei vielen als unheimlich empfundene Unterführung soll dann zum Beispiel freundlicher wirken, während Fahrstühle den einfachen und behindertenfreundlichen Zugang zu den Gleisen ermöglichen.

Zudem werden die Bahnsteige so erneuert, dass der neue Rhein-Ruhr-Express (RRX) ohne Probleme bestiegen werden kann.

Auch wenn noch keine Baumaschinen angerollt sind, arbeitet das Unternehmen Albert Fischer schon auf Hochtouren. Schließlich muss das Gelände vor Ort komplett vermessen werden und Bauunterkünfte errichtet werden.

An vielen Stellen sind die Bahnsteige richtig kaputt.
An vielen Stellen sind die Bahnsteige richtig kaputt.

Außerdem stellte Martin Nowosad, Bahnhofsmanager für OWL, gegenüber der Neuen Westfälischen klar, dass noch nicht mit den Bauarbeiten begonnen wurde, weil sich diese nach dem Zugverkehr richten würden.

Dafür müssten wiederum Sperrzeiten von der Deutschen Bahn angemeldet werden, erläuterte Bahnsprecher Stefan Deffner, denn nur so sei gewährleistet, dass der Zugverkehr trotz der Baustelle weiter laufe.

Mit dem Bau solle dann in zweiten Hälfte der Osterferien begonnen werden, verriet Nowosad und sagte mit einem Augenzwinkern: "Dann gibt es auch einen Bagger zu fotografieren."

Mit einer Fertigstellung des Bahnhofs in Löhne ist voraussichtlich Ende 2021 zu rechnen.

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