Lößnitzdackel und Weißeritztal: Schmalspurbahnen machen Dampf

Dresden - Sachsens Schmalspurbahnen starten in die neue Saison. Aus diesem Anlass wurde am Freitag eine Bilanz des vergangenen Jahres gezogen.

Der "Lößnitzdackel" zog mehr als 40 000 Fahrgäste mehr an.
Der "Lößnitzdackel" zog mehr als 40 000 Fahrgäste mehr an.  © Tino Plunert

Ergebnis: Die beiden Bahnen im Dresdner Umland sind beliebt wie eh und je und wurden von mehr als 400.000 Fahrgästen genutzt.

Das sei eine solide Bilanz, mit der man sehr zufrieden sei, sagte Mirko Froß. Er ist Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). Zufrieden kann die SDG vor allem mit den Zahlen der Lößnitzgrundbahn ("Lößnitzdackel") sein. Mit ihr waren 2019 insgesamt 275.000 Fahrgäste unterwegs - 42.000 mehr als im Jahr zuvor.

Die Weißeritztalbahn verzeichnete dagegen einen Rückgang um 23.000 Fahrgäste auf 132.000. Als Grund nannte Froß unter anderem die Bauarbeiten an der Brücke in Obercarsdorf, wegen denen der Streckenabschnitt mehrere Monate gesperrt war.

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"Zum anderen fehlen zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf touristische Ziele", so der Betriebsleiter. Um die Nachfrage auf der Strecke zu steigern, werben der VVO und die SDG mit einer neuen Übersichtskarte für Ziele und Wanderwege entlang der Zugstrecke. Für dieses Jahr sind außerdem mehr als 115 Veranstaltungen und Themenfahrten auf beiden Bahnen geplant.

Gebaut wird aber auch dieses Jahr. Während der Wartungsarbeiten im November fahren als Ersatz Busse auf beiden Strecken.

Wegen Bauarbeiten waren weniger Fahrgäste mit der Weißeritztalbahn unterwegs.
Wegen Bauarbeiten waren weniger Fahrgäste mit der Weißeritztalbahn unterwegs.  © Holm Helis
Mirko Froß ist mit der Bilanz des vergangenen Jahres zufrieden.
Mirko Froß ist mit der Bilanz des vergangenen Jahres zufrieden.  © Ove Landgraf

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