Lohnt sich der Job? Das verdienen Bürgermeister im Ländle

Stuttgart - Die allermeisten der 1101 baden-württembergischen Gemeinden werden von hauptamtlichen Bürgermeistern geführt.

Die Besoldung der Bürgermeister hängt von der Einwohnerzahl ab.
Die Besoldung der Bürgermeister hängt von der Einwohnerzahl ab.  © Tom Weller/dpa

Ihre Besoldung hängt von der Größe ihrer Kommune ab. Es stehen grundsätzlich zwei Besoldungsgruppen (und dabei jeweils die höchste Stufe) zur Auswahl.

Der Gemeinderat entscheidet, welche zum Tragen kommt. Er berücksichtigt dabei die Einwohnerzahl sowie den Umfang und den Schwierigkeitsgrad des Amtes.

Ab der zweiten Amtszeit fallen Bürgermeister automatisch in die höhere der beiden Besoldungsgruppen.

Bei kleinen Gemeinden bis 1000 Einwohner wird der Bürgermeister nach "A 12" (4871,05 Euro im Monat) oder nach "A 13" (5413,87 Euro) besoldet.

In Kleinstädten mit 5000 bis 10.000 Einwohnern gibt es "A 16" (7539,59 Euro) oder "B 2" (7862,02 Euro).

Ab einer Einwohnerzahl von 100.000 überschreiten die Bürgermeister beim Gehalt die 10.000 Euro-Schwelle. Die höchste Besoldungsgruppe "B 11" (14.180,71 Euro) gibt es ab 500.000 Einwohnern.

2014 gab es laut dem Innenministerium 65 ehrenamtliche Bürgermeister. Die Zahl dürfte sich nach Angaben des Ministeriums seitdem nicht wesentlich geändert haben. Die Ehrenamtlichen bekommen kein Gehalt, sondern eine Aufwandsentschädigung.

In Kommunen bis 500 Einwohner erhalten sie zwischen 887 und 1710 Euro im Monat. In Kommunen mit 1000 bis 2000 Einwohnern gibt es 2246 bis 3850 Euro. Über den genauen Betrag entscheidet der Gemeinderat.

Das Rathaus in Kirchheim unter Teck.
Das Rathaus in Kirchheim unter Teck.  © Tom Weller/dpa

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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