Lok Leipzig zittert sich in Bischofswerda ins Sachsenpokal-Viertelfinale

Bischofswerda - Eine Runde weiter! Der 1. FC Lokomotive Leipzig ist am Donnerstag durch einen knappen 1:0 (0:0)-Erfolg bei Ligakonkurrent Bischofswerdaer FV ins Viertelfinale des Sachsenpokals eingezogen. Vor nur rund 500 Zuschauern erzielte Matthias Steinborn in der 55. Minute das Tor des Tages.

Interimstrainer Wolfgang Wolf feierte den dritten Sieg ohne Gegentor in Folge mit Lok Leipzig.
Interimstrainer Wolfgang Wolf feierte den dritten Sieg ohne Gegentor in Folge mit Lok Leipzig.  © Facebook/1. FC Lokomotive Leipzig

Kein Feiertag für viele Fußballer! Vier der acht Begegnungen des Achtelfinals wurden am heutigen Reformationstag ausgetragen.

Nach Freilosen in den ersten beiden Runden zog Vorjahres-Halbfinalist Lok durch einen souveränen 4:1-Erfolg in Auerbach ins diesjährige Achtelfinale ein, Bischofswerda gewann denkbar knapp 1:0 nach Verlängerung bei Siebtligist Germania Chemnitz.

Erst vor sechs Tagen trafen der BFV und Lok in der Regionalliga Nordost aufeinander. Der Favorit aus Leipzig setzte sich beim Schlusslicht deutlich mit 3:0 durch.

Am heutigen Donnerstag hatten beide Teams Mühe, sich Chancen herauszuspielen. Die erste Halbzeit fand fast ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen statt, Torchancen waren Mangelware.

Bitter für den Gastgeber: Kapitän Oliver Merkel musste nach einer Viertelstunde verletzt vom Platz, Daniel Maresch ersetzte ihn.

Pfeffer bringt Würze ins Spiel

Matthias Steinborn war der Siegtorschütze in Bischofswerda.
Matthias Steinborn war der Siegtorschütze in Bischofswerda.  © Picture Point/K. Dölitzsch

Lok-Coach Wolf wollte und musste reagieren und neuen Schwung in die Partie bringen. Der unauffällige Milan Senic blieb in der Kabine, Sascha Pfeffer kam auf den Rasen.

Die erste Gelegenheit gehörte Schiebock. Luca Shubitidze, Sohn des ehemaligen Auers Khvicha Shubitidze, prüfte Lukas Wenzel im Tor, der Leipziger war auf dem Posten (53.).

Doch dann drehte Lok auf und sollte erfolgreich sein. Zunächst brachte Joker Pfeffer einen Ball von rechts nach innen, Aykut Soyak verzog bei seinem Schuss (54.).

Der nächste Angriff war aber drin: Soyak traf mit einer Bogenlampe erst die Latte, Matthias Steinborn köpfte den Abpraller auf Keeper Mike Schneider, konnte im zweiten Versuch aber doch einschießen - 1:0 für Lok (55.).

Zehn Minuten später hatte Bischofswerda die Ausgleichschance, doch Paul Henschkes Schuss flog am Kasten vorbei (65.).

Wenzel musste in der 90. Minute noch mal einen strammen Schuss entschärfen, mehr passierte nicht. Der FCL zog knapp aber mit einer Willensleistung ins Viertelfinale ein.

Die restlichen vier Achtelfinalpartien finden erst am Wochenende 16./17. November statt.

Sonntag (13.30 Uhr) geht es für Lok Leipzig zu Hause gegen Union Fürstenwalde. Bischofswerda gastiert zeitgleich bei Absteiger Energie Cottbus.

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