3:1! Lok Leipzig schlägt Angstgegner Auerbach und bleibt in der Erfolgsspur

Leipzig - Der 1. FC Lok Leipzig hat den vierten Sieg im neuen Jahr eingefahren. Der Regionalliga-Siebte setzte sich gegen den VfB Auerbach am Sonntag mit 3:1 (1:1) durch. Vor 2425 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion (darunter 20 Gästefans) trafen Matthias Steinborn (26., 68. Minute) und Kevin Schulze (60.) für den Gastgeber, Marc-Philipp Zimmermann (40.) konnte im ersten Durchgang zwischenzeitlich ausgleichen.

Lok war spielbestimmend, Auerbach konnte aber kurz vor der Pause überraschend ausgleichen.
Lok war spielbestimmend, Auerbach konnte aber kurz vor der Pause überraschend ausgleichen.  © Picture Point/R. Petzsche

Schon zum dritten Mal in dieser Saison trafen der FCL und der VfB aufeinander. Nach einer 0:1-Niederlage im Ligaspiel im Vogtland, feierten die Prostheidaer dort einen klaren Sieg im Sachsenpokal-Achtelfinale (4:1) - es war erst der insgesamt dritte Erfolg gegen das Team des jetzigen Trainers Sven Köhler im 18. (!) Anlauf.

Nach vorsichtigem Abtasten beider Teams ging es im wolkenverhangenen Leipzig gut los für die Hausherren: Nach einem langen Ball von Robert Zickert in die gegnerische Hälfte zu Matthias Steinborn setzte sich letzterer im Duell mit VfB-Torwart Stefan Schmidt durch, verwandelte im Eins-gegen-Eins sicher zum 1:0 für Lok (26.).

Kurz vor der Pause schlug Auerbach aber mit der ersten richtig gefährlichen Aktion zurück. Thomas Stock bekam einen langen Ball aus dem Mittelfeld, der im Sechzehner rüber zu Marc-Philipp Zimmermann legte. Der Stürmer hatte keine Mühe, schob den Ball aus kurzer Distanz ins Tor - 1:1 (40.).

Nach dem Seitenwechsel ging die Loksche dann erneut in Führung. Kurz vor dem Strafraum bekam Kevin Schulze den Ball in den Lauf gespielt, lief allein auf VfB-Keeper Schmidt zu und tunnelte ihn zum 2:1 (60.). Nur acht Minuten später machte Steinborn mit seinem zweiten Treffer alles klar - 3:1 (68.).

Unter dem neuen Coach Rainer Lisiewicz feierten die Blau-Gelben damit den vierten Sieg im fünften Spiel, gegen Auerbach war es erst der zweite Heimerfolg in der Geschichte. In der Länderspielpause geht es für den FCL nächsten Sonntag zu Germania Halberstadt. Anstoß im Friedensstadion ist wieder 13.30 Uhr.

Seit 1966 führt der Verein als 1. FC Lokomotive Leipzig die Tradition weiter.
Seit 1966 führt der Verein als 1. FC Lokomotive Leipzig die Tradition weiter.  © Picture Point/R. Petzsche

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