Lok Leipzig verliert Generalprobe vor Sachsenpokal-Kracher gegen den CFC

Leipzig - Vor dem Halbfinal-Kracher beim Chemnitzer FC im Sachsenpokal stand für den 1. FC Lokomotive Leipzig vor Ostern noch ein Punktspiel auf dem Plan. Der FCL verlor allerdings die Generalprobe am Donnerstagabend gegen die VSG Altglienicke deutlich mit 1:3 (1:1). Vor 2335 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion brachte Matthias Steinborn (30.) Lok zunächst in Führung, doch Christian Skoda (40./Elfmeter), Benjamin Förster (46.) und Igli Cami (70.) drehten die Partie zugunsten der Gäste.

Hütete das FCL-Tor nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Stammkeeper Benjamin Kirsten und kassierte drei Buden: Lukas Wenzel (20).
Hütete das FCL-Tor nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Stammkeeper Benjamin Kirsten und kassierte drei Buden: Lukas Wenzel (20).  © Picture Point

Acht Spiele in Serie war die Mannschaft von Teammanager Björn Joppe zuletzt ungeschlagen, holte 20 von 24 möglichen Punkten und liegt im oberen Tabellendrittel der Regionalliga Nordost.

Ohne Benjamin Kirsten im Kasten, dafür mit dem 20-jährigen Lukas Wenzel begann die Loksche ihr Heimspiel gegen den Hauptstadtclub.

Die abstiegsbedrohten Gäste, die bei den Probstheidaern unbedingt punkten mussten, zeigten offensiv in den ersten 30 Minuten gar nichts. So kamen die Hausherren zu einigen Möglichkeiten. Eine davon verwandelte Matthias Steinborn, der außerhalb des Strafraums einfach mal abzog und sehenswert traf - 1:0 (30.).

Fünf Minuten vor der Halbzeit kam Altglienicke aber doch noch zurück: Nachdem Robert Zickert Gegenspieler Christian Skoda foulte, gab's Elfmeter. Skoda trat selbst an und verwandelte sicher - 1:1 (40.).

Lok verpennt die zweite Halbzeit komplett

Ein paar Sekunden waren in der zweiten Hälfte gespielt, als es wieder klingelte - und erneut in Wenzels Kasten. Über den linken Flügel landete eine Flanke im Sechzehner, die der Ex-CFC-Stürmer Benjamin Förster aus wenigen Metern einnickte - 1:2 (46.).

Und es sollte noch schlimmer kommen: Die VSG konterte, ein langer Ball landete am rechten Pfosten, dort stand Igli Cami vollkommen ungedeckt und schob ein - 1:3 (70.). Der FCL bestimmte vor allem die ersten 45 Minuten, lag aber 20 Minuten vor dem Spielende mit zwei Toren hinten. Es sollte dabei bleiben. Böse Pleite gegen einen Abstiegskandidaten!

Jetzt muss die Niederlage schnell abgehakt und der Blick in Richtung Mittwoch gerichtet werden. Ab 19.30 Uhr steht im Stadion an der Gellertstraße das Sachsenpokal-Halbfinale beim Spitzenreiter und voraussichtlichen Aufsteiger Chemnitzer FC auf dem Plan. Der Sieger trifft im Endspiel am 25. Mai zu Hause auf Drittligist FSV Zwickau.

Grimmige Miene bei FCL-Teammanager Björn Joppe: Erstmals seit Ende September (damals 1:3 gegen Chemnitz) verlor der 1. FC Lok wieder ein Heimspiel.
Grimmige Miene bei FCL-Teammanager Björn Joppe: Erstmals seit Ende September (damals 1:3 gegen Chemnitz) verlor der 1. FC Lok wieder ein Heimspiel.  © Picture Point

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