Lok schenkt im Spitzenspiel 2:0-Führung in Berlin her! Altglienicke kontert Leipzigs Blitzstart

Leipzig/Berlin - Nur Unentschieden! Obwohl der 1. FC Lokomotive Leipzig bei der VSG Altglienicke zwischenzeitlich mit 2:0 führte und den Spitzenreiter am Rande einer Niederlage hatte, musste sich Lok am Ende mit einem 2:2 begnügen.

Kapitän Robert Zickert (M.) traf zum 1:0 für Lok. (Archivbild)
Kapitän Robert Zickert (M.) traf zum 1:0 für Lok. (Archivbild)  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Die Tore im gewohnt gähnend leeren Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark vor lediglich 579 Zuschauern erzielten Robert Zickert zum 1:0 für Lok (1. Minute) und Matthias Steinborn zum 2:0 (40.). Tom Scheffel traf zum 1:2-Anschlusstreffer für die VSG (42.) und Kevin Kahlert besorgte den 2:2-Ausgleich für die Hausherren (63.).

Die Leipziger, bei denen Robert Berger und Stephane Mvibudulu für Maik Salewski und Aykut Soyak in die Startelf rückten, legten los wie die Feuerwehr.

Die Blau-Gelben gingen nämlich mit der ersten Aktion in Führung! Eine Flanke von Paul Schinke köpfte der aufgerückte Kapitän Zickert aus zehn Metern mit dem Hinterkopf wuchtig und unhaltbar für VSG-Keeper Dan Twardzik in die rechte Ecke - 1:0 für die Gäste nach nur 50 Sekunden (1.)!

Auch anschließend machte Lok über schnell vorgetragene Konter Dampf und brachte die Defensive des Tabellenführers ein ums andere Mal in Bedrängnis, ohne sich allerdings eine weitere gute Möglichkeit zu erspielen.

Doch obwohl Altglienicke nun mehr Spielanteile hatte, kam das Team von Coach Karsten Heine und Co-Trainer Torsten Mattuschka vorläufig nur zu harmlosen Abschlüssen aus der Distanz, weil die Leipziger die Räume geschickt eng machten und in der Verteidigung sicher standen.

Matthias Steinborn erhöht für 1. FC Lokomotive Leipzig, Tom Scheffel verkürzt für die VSG Altglienicke

Matthias Steinborn legte mit einem satten Schuss in den Winkel das 2:0 für Lok nach. (Archivbild)
Matthias Steinborn legte mit einem satten Schuss in den Winkel das 2:0 für Lok nach. (Archivbild)  © Picture Point/ Sven Sonntag

Nur einmal wurde es im ersten Abschnitt für Lok richtig gefährlich, als VSG-Stürmer Benjamin Förster nach Flanke von Scheffel per Kopf etwas zu hoch zielte (39.). Dass Altglienicke diese Chance nicht nutzte, sollte sich rächen!

Denn Lok konterte erneut klasse. Djamal Ziane nahm im Mittelfeld Fahrt auf und bediente den mitgelaufenen Steinborn, der wuchtig aus 16 Metern in den rechten Winkel traf und wunderschön das 2:0 nachlegte (40.)!

Doch Altglienicke kam noch vor der Pause zurück. Liga-Top-Scorer Christian Skoda setzte sich links im Strafraum durch und bediente ganz clever Scheffel, der das Leder aus drei Metern nur noch über die Linie drücken musste - 1:2 (42.)!

Dabei blieb es zur Pause.

Im zweiten Durchgang hatte Sascha Pfeffer die erste gute Möglichkeit, doch diesmal war Twardzik zur Stelle und parierte (53.) Auch bei David Urbans Kopfball packte der Berliner Schlussmann sicher zu (61.).

Kevin Kahlert gleicht für die VSG Altglienicke aus, Robert Zickert vergibt für Lok den Sieg

Lok-Trainer Wolfgang Wolf musste sich trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung seiner Mannschaft am Ende mit einem 2:2 begnügen.
Lok-Trainer Wolfgang Wolf musste sich trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung seiner Mannschaft am Ende mit einem 2:2 begnügen.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Auf der Gegenseite scheiterte Förster aus Nahdistanz am herausstürmenden Lok-Keeper Herbert Schötterl, der nach dieser Szene behandelt werden musste, aber weiterspielen konnte (57.).

Mit der nächsten Aktion glich Altglienicke dann aus: Kahlert hielt den Schlappen in einen Freistoß rein und bugsierte diesen über die Linie - 2:2 (63.)!

In der Folge brannte es mehrfach lichterloh im Leipziger Sechzehner, ehe sich die Partie ein wenig beruhigte und ausgeglichen gestaltete.

Kurz vor Schluss vergab dann Leipzigs Zickert die Riesenchance zum Sieg. Nach einer Ecke rutschte der Ball zum Kapitän durch, der aus der Drehung abzog, das Berliner Gehäuse aber knapp verfehlte (87.)!

Nun wogte die Begegnung hin und her, beide Mannschaften spielten auf Sieg, doch am Ende blieb es beim insgesamt leistungsgerechten 2:2-Unentschieden.

Für Lok steht am 8. Dezember (13.30 Uhr) die nächste Reise nach Berlin an. Dann geht es zu Hertha BSC II ins Amateurstadion.

Mehr zum Thema Lok Leipzig:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0