Autsch! Dealer macht schon seit 38 (!) Tagen kein "großes Geschäft"

SYMBOLBILD!  Jetzt geht's nur noch um das "Beweisstück".
SYMBOLBILD! Jetzt geht's nur noch um das "Beweisstück".  © 123RF

London - Seit dem 17. Januar 2018 ist ein vermeintlicher Dealer in Großbritannien ganz groß im Geschäft! Allerdings andersrum... Er verweigert das "Große Geschäft" seit nunmehr vier Wochen.

Dieser kuriose Fall hält die britische Polizei mächtig auf Trab.

Die Beamten der "Op Raptor West" (eine Unterabteilung gegen Straßenkriminalität) nahmen am 17. Januar (!) in der Grafschaft Essex einen Mann wegen des Verdachts auf Drogenhandel fest. Bei der Festnahme aber verschluckte der mutmaßliche Drogen-Beschuldigte ein Päckchen – offenbar harte Drogen. Er wollte es auf diese Art vor den Ermittlern verstecken.

Lamarr C. wurde aufs Revier gefahren und in Untersuchungshaft gesteckt. Jetzt ging's nur noch um das Beweisstück, schließlich müssen die Anschuldigungen bewiesen werden. Aber die Stuhlprobe lässt auf sich warten!

Schon oft mussten die Polizei-Beamten Anträge auf Verlängerung der Untersuchungshaft stellen... aber Lamarr C. hält dicht!

#poowatch bleibt dran

Unter #PooWatch werden wir über den Stuhlgang des Drogendealers informiert...
Unter #PooWatch werden wir über den Stuhlgang des Drogendealers informiert...

Laut dem britischen Nachrichtenportal "BBC" steht der Toiletten-Unterdrücker seitdem unter permanenter ärztlicher Beobachtung!

Sein Gesundheitszustand wird täglich gecheckt. Um der Anklage zu entgehen, streikt der mutmaßliche Dealer gegen jeglichen Drang, sich erleichtern zu müssen. Alle Körperöffnungen sind quasi dicht. Die Beamten sind am Verzweifeln. Es kommt gar nichts raus.

Die Polizei wird wohl noch einige Zeit auf das braune Päckchen warten müssen, denn seit seiner Festnahme habe Lamarr C. bewusst auf Essen verzichtet.

Noch ist unklar, wie lange der junge Mann seinem inneren Druck standhält. Auf Twitter heißt es: "Day 21/3 weeks for our man on #poowatch still no movements/items to report, he will remain with us until Friday when we are back at court where we will be requesting a further 8 days should he not produce anything before that hearing" ("Tag 21 / drei Wochen für unseren Mann auf #poowatch (KloWache) immer noch nichts über Bewegungen / bzw Gegenstände zu berichten, er wird bis Freitag bei uns bleiben, wenn wir wieder vor Gericht sind, wo wir weitere 8 Tage verlangen, sollte er vor dieser Anhörung nichts "produzieren")

Gastroenterologin Trish Macnair, erklärt gegenüber BBC, "dass es eine Grenze gibt, wie lange man durchhalten kann". Irgendwann kommt's eh alles raus. Nur mit Willenskraft kann die Verdauungsprodukte nämlich nicht für ewig im Körper halten.

Für die Beamten ist die Sache inzwischen fast ein Spaß... Abwarten und Tee trinken ist angesagt (very british). Unter dem Twitter-Hashtag "#PooWatch" werden Interessierte Bürger auf dem Laufenden gehalten! Seit Samstag ist schon Ruhe: "Wir haben nichts mehr zu sagen. Sobald sich die Sache löst, werden wir eine Erklärung abgeben", hieß es zuletzt.

Update 24. Februar 2018

Inzwischen ist der Stuhlgang-Verweigerer den 38. Tag ohne "Big Business". Er würde "lieber sterben als zu ka...", sagte er laut metro.


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