007-Produzenten perplex: Verpflichteter Star erscheint am Set und haut sofort wütend ab

London (England) - Mit diesem Auftritt wollten die Bond-Produzenten ihren neuen 007-Streifen anlässlich des 25-jährigen Jubiläums zu etwas ganz Besonderem machen. Doch dann das: Grace Jones (70), die für einen Gastauftritt gebucht war, verließ das Bond-Set wutschnaubend, kaum das sie dort angekommen war.

Die Produzenten Michael G. Wilson (77, links) und Barbara Broccoli (59, rechts) mit Daniel Craig (51).
Die Produzenten Michael G. Wilson (77, links) und Barbara Broccoli (59, rechts) mit Daniel Craig (51).  © Leo Hudson/AP/dpa

Was war geschehen? Die Promi-Dame schien nicht den Hauch einer Ahnung gehabt zu haben, wofür sie gebucht worden war. Einst hatte sie 1985 in dem Bond-Film "Im Angesicht des Todes" eine tragende Rolle gehabt, spielte damals den weiblichen Bösewicht May Day.

Für eine "richtige" Rolle war die 70-Jährige diesmal allerdings nicht gebucht worden, sollte stattdessen nur einen kurzen Text sagen, so wie es Stan Lee (†95) in zahlreichen Marvel-Filmen tat - zum Spaß.

Selbigen verstand Grace Jones so gar nicht. Da halfen auch eine teure Suite und ein roter Teppich am Set nicht.

Sie cancelte ihren Gastauftritt, als sie vor Ort zum ersten Mal ihren Text gelesen hatte. Nichtmal die Tatsache, dass ihre Szene ein direkter Dialog mit James Bond-Star Daniel Craig (51) sein sollte, konnte sie begeistern.

Die Bond-Produzenten ließ sie völlig perplex zurück. Diese hatten nämlich bereits viel Geld investiert, um Grace Jones noch einmal in einen James Bond-Film zu holen. Alles umsonst, wie die "SUN" berichtet.

James Bond 007: "A Reason to Die" - oder doch nicht?

Grace Jones (70) spielte 1985 an der Seite von Alt-Bond Roger Moore (†89).
Grace Jones (70) spielte 1985 an der Seite von Alt-Bond Roger Moore (†89).  © Alexis Duclos/AP/dpa/Michel Euler/AP/dpa

Die Produktion steht einfach unter keinem guten Stern. Bereits zu Drehbeginn (der mehrfach verschoben wurde) soll es erhebliche Probleme gegeben haben (TAG24 berichtete).

Kaum war die Produktion endlich gestartet, da verletzte sich Daniel Craig auch schon am Knöchel und musste operiert werden - blieb dem Set mehrere Wochen fern.

Der Titel des neuen Bond-Films ist auch noch immer nicht bekannt. Laut der Film-News-Seite "Darkhorizons" liegt dies nicht daran, dass es keinen Titel gibt, sondern an dessen kurzfristiger Absetzung.

Nur einen Tag vor der Pressekonferenz, die den Drehstart bekanntgab, soll der neue 007 nämlich den Titel "A Reason to Die" gehabt haben - zu deutsch: "Ein Grund zum Sterben".

Das war einigen Verantwortlichen zu lahm - sie zogen die Notbremse. Und so laufen die Dreharbeiten weiter unter dem Titel "Bond 25".

Bleibt zu hoffen, dass nicht noch mehr schief geht. Denn am Ende wollen die Fans den Film einfach nur noch sehen, egal wie er nun heißt.

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