Darum gibt eine 13 Jahre alte Teenagerin den Eltern von Maddie McCann neue Hoffnung

London - Am 3. Mai 2019 jährt sich zum zwölften Mal der Tag des Verschwindens von Madeleine McCann an der portugiesischen Algarve-Küste. Obwohl Maddie seit dieser langen Zeit vermisst wird, haben ihre Eltern die Hoffnung nie aufgegeben, dass ihre Tochter wiedergefunden wird.

Madeleine McCann verschwand im Portugal-Urlaub ihrer Familie spurlos.
Madeleine McCann verschwand im Portugal-Urlaub ihrer Familie spurlos.  © DPA

Beispielhaft wurde vor wenigen Stunden auf einer von Gerry und Kate McCann bestätigten Facebook-Seite eine emotionale Nachricht veröffentlicht.

Das Posting zeigt einen Engel, der in der Hand ein Herz hält. Außerdem ist eine rührende Botschaft zu lesen: "Wenn du die Hoffnung am Leben erhälst, wird sie am Leben bleiben", heißt es auf der Kampagnen-Seite, die laut The Sun von einem Freund der McCanns betrieben wird.

Nicht nur die Eltern, auch Maddies Geschwister wünschen sich sehnlichst, das verschwundene Mädchen irgendwann wieder in die Arme schließen zu können.

Deshalb beten die Zwillinge für die Gesundheit und eine Wiederkehr ihrer Schwester, die inzwischen 15 Jahre alt wäre, falls sie noch leben würde.

Für die Eltern von Maddie McCann gab es zu Jahresbeginn hoffnungsvolle Nachrichten. Die entführte Jayme Closs (13) entkam nach Monaten ihrem Entführer.

Der Mann hatte das Leben ihrer Eltern auf dem Gewissen (TAG24 berichtete).

Eltern von Maddie McCann haben finanziell vorgesorgt

Kate und Gerry McCann (beide 50) haben die Hoffnung auf eine Rückkehr ihrer Tochter nie aufgegeben.
Kate und Gerry McCann (beide 50) haben die Hoffnung auf eine Rückkehr ihrer Tochter nie aufgegeben.  © DPA

Weil sich die Teenagerin retten konnte, fühlt sich die Familie angespornt, auch in Madeleines Fall an ein Wunder zu glauben.

Um das vermisste Mädchen wiederzufinden, wurden vor Kurzem noch einmal 150.000 Pfund (etwa 170.000 Euro) lockergemacht (TAG24 berichtete). Die Summe muss jedoch bis 31. März aufgebraucht werden.

Auch Maddies Familie hat in Sachen Geld vorgesorgt. Wie The Sun schreibt, wurden noch einmal 100.000 britische Pfund auf einem speziellen Konto zurückgelegt.

Dieses Geld soll für eine eventuelle Suche nach Maddie durch Privatdetektive aufbewahrt werden, falls die Regierung eine zukünftige Finanzierung der Suche durch öffentliche Mittel ablehnt.

Doch wie gehen die von den Ermittlern von "Operation Grange" geleiteten internationalen Suchmaßnahmen wirklich voran?

Ein Scotland-Yard-Sprecher wollte dies nicht kommentieren. Das letzte vermeintliche Lebenszeichen, ein Tinder-Profil von Maddie McCann erwies sich keineswegs als heiße Spur, sondern als Fake-Account (TAG24 berichtete).

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