Familie glaubt, dass ihr Sohn vom Teufel besessen ist: Was dann passiert, ist unfassbar grausam

London - Was eine religiöse Familie aus London ihrem Sohn angetan hat, macht einfach nur sprachlos! Weil Kennedy Ife (26) psychische Störungen hatte, musste er auf sehr grausame Weise sterben! Denn seine eigenen Eltern glaubten der ärztlichen Diagnose nicht. Für sie war er von einem Dämon oder sogar dem Teufel besessen. Das war sein Todesurteil!

Der 26-Jährige wurde mehrere Tage lang gefesselt und schließlich zu Tode gefoltert. (Symbolbild)
Der 26-Jährige wurde mehrere Tage lang gefesselt und schließlich zu Tode gefoltert. (Symbolbild)  © 123rf.com/Sevak Aramyan

Um ihren "besessenen" Sohn zu "retten", begannen die Familienmitglieder ein schreckliches Ritual! Um den Dämon auszutreiben, fesselten sie den jungen Mann zuerst mehrere Tage so fest, dass er sich nicht mehr bewegen konnte, berichtet das polnische Nachrichtenportal "Interia".

Wie ein Beamter später erklärte, wurde Kennedy dazu mit einem Seil gefesselt. Außerdem wurden ihm Handschellen angelegt und einige Körperteile zusammengeklebt. Bei der Obduktion wurden über 60 Wunden festgestellt, darunter auch Bisse. Sie seien das Ergebnis eines Exorzismus'.

Als der vermeintliche Dämon sich noch immer nicht austreiben ließ, fasste die Familie den schrecklichen Entschluss, den 26-Jährigen zu töten. Ein späterer Wiederbelebungsversuch ging schief. Kennedy Ife starb einen grausamen Tod.

Zu seiner Rettung wurde zwar noch ein Notdienst gerufen. Doch als der Sanitäter den 26-Jährige für tot erklärte, versuchte die Familie allen Ernstes, den Toten zur "Auferstehung" zu zwingen.

Wie der Helfer später als Zeuge erklärte, habe einer seiner Brüder gerufen: "Kennedy, ich befehle dir, im Namen Jesu, aufzustehen!"

Dafür muss sich Ifes Familie, allesamt streng gläubige Christen, nun in London vor Gericht verantworten. Seine Eltern sowie die fünf Brüder des Verstorbenen sind wegen Mordes und rechtswidriger Freiheitsberaubung angeklagt.

"Die Familie hat zweifelhafte religiöse Vorurteile, sie glaubte, ein Dämon oder Teufel habe Besitz von dem jungen Mann ergriffen. Ganz offensichtlich hat Kennedy Ife medizinische Hilfe gebraucht. Doch die wurde ihm nicht gewährt. Stattdessen wurde er bewegungsunfähig gemacht und schließlich getötet", sagte Staatsanwalt Tom Little.

Titelfoto: 123rf.com/Sevak Aramyan

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