Frau spart Batzen Geld, weil sie ein Jahr auf jeglichen Luxus verzichtet

Ein Jahr Konsumverzicht bedeutet für Michelle Mg Gagh ein Plus von 25.000 Euro.
Ein Jahr Konsumverzicht bedeutet für Michelle Mg Gagh ein Plus von 25.000 Euro.

London - Den neuen Schal aus dem Ladengeschäft, die Karte fürs Konzert oder der Coffee-to-go. All diese Dinge erfreuen uns im Alltag, kosten jedoch auch Geld. Was passiert eigentlich, wenn man auf alle diese täglichen Kleinigkeiten verzichtet, wollte die britische Journalistin Michelle Mg Gagh wissen.

Ausgerechnet am Black Friday 2015 - einem Tag, an dem Online-Shopping nur so boomt, beschloss sie aus dem abstrusen Konsum-Kreislauf auszusteigen, berichtet der Telegraph.

Fortan wollte sie sich nicht mehr Dinge kaufen, ohne darüber nachzudenken, ob sie diese wirklich bräuchte. Stattdessen setzte sie ihre Ausgaben auf 35 Euro pro Woche ab, gab diese nur noch für Lebensmittel und Hygieneprodukte wie Zahnbürste, Zahnpasta, Duschbad, usw. aus.

Sie und ihr Mann verzichteten fortan auf Kino- Konzert- und Restaurantbesuche sowie To-Go-Käufe, kauften sich keine neue Kleidung mehr, fuhren nicht in den Urlaub und gingen nicht mehr ins Fitnessstudio.

Wenn sich Michelle mit Freunden in der Kneipe traf, bestellte sie kostenloses Leitungswasser. Als Ersatz für die vielen Entbehrungen unternahm sie dafür sehr viele Fahrradtouren, ging im Park spazieren und picknickte im Freien. Klar musste sie sich ein wenig auf die Zähne beißen, als ihre Freundinnen zusammen in den Urlaub reisten, aber das war ihr das Experiment wert.

Ende des Jahres 2016 zog sie dann Bilanz und machte eine erstaunliche Rechnung. In 12 Monaten hatte sie unglaubliche 22.000 Pfund - umgerechnet rund 25.000 Euro gespart.

Wow, das ist mal ein satter Batzen Geld. Doch auch das Gefühl, was Michelle danach hatte, war sehr gut. Ihr hatte relativ wenig gefehlt und sie beschloss, die gesparten Moneten für ihre Freunde zu investieren.

Deshalb ging sie auch im Anschluss in ihren Lieblingspub und bestellte ihren Freunden eine Runde Bier. Sie selbst soll sich auch ein Bierchen gegönnt haben. In Zukunft möchte sie zumindest weiterhin auf die Coffee-to-Go's verzichten. Damit soll sie immerhin 400 Pfund für sich übrig haben.


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