Herzogin Meghan hat schlaflose Nächte, aber nicht wegen des Royal-Babys

London - In der Vergangenheit hat sich Herzogin Meghan (37) dem königlichen Protokoll schon des Öfteren widersetzt. Nun bricht sie erneut mit einer royalen Tradition und schlägt sich dafür sogar die Nächte um die Ohren.

Auch als eingeheirateter Royal hat Meghan Markle ihren eigenen Kopf.
Auch als eingeheirateter Royal hat Meghan Markle ihren eigenen Kopf.  © DPA

Wie aus der ABC-Dokumentation "Meghan's New Life: The Real Princess Diaries" hervorgeht, besteht die Herzogin darauf, ihre Reden für öffentliche Auftritt komplett selbst zu schreiben. Oft sitze sie tage- oder sogar nächtelang daran, um sie zu perfektionieren.

Wie "Yahoo News" schreibt, erhalten die Königin und andere Mitglieder der royalen Familie in der Regel Hilfe von ihren Beratern und professionellen Autoren, wenn es um die Vorbereitung von Reden geht. Doch Meghan vertraut in diesem Punkt offenbar ganz auf sich selbst.

Aufgefallen war das unter anderem dem Korrespondenten Omid Scobie, der Meghan und Prinz Harry (34) auf ihrer ersten großen Auslandsreise begleitete. Als sie auf Fidschi eine Rede an der hiesigen Universität halten musste, entdeckte Scobie einen Stapel handschriftlicher Notizen bei der Herzogin.

"Ich fragte einen Palasthelfer: 'Hat sie das selbst geschrieben?' Das ist für die Royals ziemlich ungewöhnlich, dafür gibt es normalerweise andere Leute", erinnert sich der Reporter.

Meghan Markle schreibt ihre Reden am liebsten selbst

Herzogin Meghan hat seit ihrer Heirat im Mai bereits einige offizielle Reden gehalten.
Herzogin Meghan hat seit ihrer Heirat im Mai bereits einige offizielle Reden gehalten.  © DPA

Scobie erfuhr daraufhin: "Das war alles sie, sie war seit Tagen wach und arbeitete an dieser Rede." Meghan sei es wichtig, ihre Reden selbst zu schreiben. Experten glauben, dass das vor allem an ihrem jahrelangen Engagement für die Rechte der Frauen liegen könnte.

So erzählt die "Vanity Fair"-Autorin Michelle Ruiz in der Dokumentation: "Es ist sicherlich etwas, das die Königin nicht tut, ebenso wenig wie Kate Middleton. Meghan ist die feministische Prinzessin unserer Träume." In ihrer früheren Wahlheimat sei man deshalb besonders stolz auf sie.

"Als Amerikaner sind wir irgendwie stolz darauf, weil wir sagen: 'Sieh mal, da drüben ist unser amerikanisches Mädchen, das die Monarchie erschüttert'", weiß Ruiz. In ihrer noch jungen Karriere als Herzogin hielt Meghan bereits einige Reden. Darin ging es sehr oft um die Gleichstellung der Frau.

Sie selbst will als emanzipierte Herzogin mit gutem Beispiel vorangehen und lässt sich deshalb nicht alles vom Hofprotokoll diktieren. Auch bei der Erziehung ihres Kindes will sie am liebsten ihren eigenen Weg gehen. Demnach soll es so normal und frei wie möglich aufwachsen.

Ob das trotz des öffentlichen Interesses an dem royalen Sprössling und den vielen Regeln am Hof so einfach sein wird, ist zu bezweifeln. Im Frühjahr 2019 wissen wir mehr: Dann soll Meghans erstes Baby zur Welt kommen.

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