Krasser Vergleich mit Lady Di: Experten glauben, Meghan wird genauso enden

London/Marokko - Während Herzogin Meghan (37) und Prinz Harry (34) gerade zu Besuch in Marokko sind, wächst zu Hause in London die Kritik. Hat es sich Meghan mit ihrer pompösen Babyparty in New York endgültig verscherzt?

Herzogin Meghan genießt das Rampenlicht, aber wie lange noch...
Herzogin Meghan genießt das Rampenlicht, aber wie lange noch...  © Hannah Mackay/PA Wire/Pool/dpa

Die exklusive Feier mit ihren Freundinnen soll samt Flug und Personenschutz rund 420.000 Dollar (370.000 Euro) gekostet haben. Auch wenn der Großteil davon von Meghans Gästen und ihr selbst finanziert worden sei, kommt so viel Protz und Pomp bei den Briten nicht gut an.

Von einer Blamage für die Monarchie und vulgärer Zurschaustellung von Geld und Status war in der Presse die Rede. Meghan führe sich "wie eine römische Kaiserin" auf, schrieb etwa die "Daily Mail". Das Volk, für sein britisches Understatement bekannt, zeigt immer weniger Verständnis.

Wurde Meghan bei ihrer Hochzeit mit Harry im Mai 2018 noch frenetisch gefeiert und war damals von einer Erneuerung der Monarchie gesprochen worden, kippte die Stimmung bald ins Gegenteil. Ihre Vorliebe für teure Designer und ihr angeblich herablassendes Verhalten gegenüber Personal ließen Meghan in neuem Licht erscheinen.

Insbesondere im Vergleich zu Schwägerin Kate (37), die für ihr bescheidenes Auftreten bekannt ist, kommt Harrys Frau immer schlechter weg. Mit ihr und Prinz William (36) soll Meghan ja ohnehin schon länger im Clinch liegen (TAG24 berichtete).

Meghan auf dem weg zu ihrer Babyparty in New York - umringt von Fotografen.
Meghan auf dem weg zu ihrer Babyparty in New York - umringt von Fotografen.  © Kevin Hagen/AP/dpa

Der könnte sich nach Einschätzung von Paul Burrell, Butler von Lady Di, nun weiter verschärfen. In einem Gastbeitrag für die "Sun" schreibt er: "Ich denke, dass Prinz William durch Meghans verschwenderische Extravaganz diese Woche und die Tatsache verärgert sein wird, dass ihre Babyparty so 'prominent' und nicht 'königlich' aussah."

Mit ihrem Verhalten mache Meghan genau das kaputt, was sich William über die Jahre mühselig erarbeitet habe. "Er hat über die Jahre mit der Presse zusammengearbeitet, um ihnen das zu geben, was sie wollen, und im Gegenzug das zu bekommen, was er will: Privatsphäre", weiß Burell.

"Meghan tut genau das, was er nicht tut - um Aufmerksamkeit für sie und ihr Baby werben." Zwar treffe sich auch William mit A-Prominenten, doch er nehme sie nicht mit nach Hause, sie seien nicht seine Freunde, sondern Menschen, mit denen er arbeitet. Und genau darin macht Burrell den Unterschied aus.

"Die Grenzen zwischen Prominenz und Königlichkeit verschwimmen", schreibt er weiter. "Es gibt eine klare Grenze zwischen beidem, und Meghan kennt den Unterschied nicht." Dabei erinnert der Ex-Butler an einen wichtigen Satz von Queen Elizabeth (92).

Auch Lady Di pflegte zuweilen einen sehr offensive Umgang mit den Medien.
Auch Lady Di pflegte zuweilen einen sehr offensive Umgang mit den Medien.  ©  Paul Vicente/EPA FILES/dpa

"Wir sind keine Prominenten, königlich zu sein, ist etwas ganz anderes", sagte die Queen einst. Was sie von Meghans extravaganter Reise in die alte Heimat hält, ist nicht überliefert. Wirklich amused dürfte sie jedoch nicht sein. Schon jetzt spekulieren die Medien über einen möglichen Bruch mit der Monarchin.

Burrell warnt deshalb davor, dass Meghan bei ihr genauso in Ungnade fallen könnte wie einst Prinzessin Diana (†36). "Auch Diana ließ die Presse in Aspekte ihres Lebens, und es endete nicht gut", erinnert er. Ähnlich äußerte sich auch Dianas ehemaliger Privatsekretär Patrick Jephson in einem Gastbeitrag für die "Daily Mail".

Er hält fest: "Sie begeht dieselben Fehler wie Diana, schadet mit ihrem eigensinnigen Verhalten dem Ruf der britischen Monarchie." Und nicht nur ihr, sondern auf lange Sicht wohl auch sich selbst. "Sie hat die Wahl, sich zwischen dem Weg der Berühmtheit und dem Weg der Pflicht zu entscheiden."

Ob das Königshaus die eigensinnige Herzogin diesmal zur Räson rufen kann, bleibt abzuwarten. Noch bis Montag ist sie mit Harry in Marokko unterwegs. Doch daheim warten ungemütliche Schlagzeilen auf die beiden...

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