14-Jähriger wird von Mercedes gerammt und von drei Männern brutal erstochen

London - Dieser Fall schockt aktuell ganz England. Ein 14-jähriger Junge ist am Dienstag in London brutal umgebracht worden.

Die Polizei versucht mit allen Mitteln, die Täter zu schnappen. (Symbolbild)
Die Polizei versucht mit allen Mitteln, die Täter zu schnappen. (Symbolbild)  © 123RF

Wie "Metro" berichtet, war das Opfer gegen 18:30 Uhr auf einem Moped im Osten der Stadt unterwegs. Völlig unvermittelt rammte ihn plötzlich ein schwarzer Mercedes von hinten, sodass der Junge stürzte und am Fahrbahnrand liegen blieb.

Anschließend sollen drei Männer aus dem Fahrzeug ausgestiegen sein. Sie stachen solange auf das Kind ein, bis es tot war. Danach flüchteten die Unbekannten.

Seitdem sucht die Polizei mit allen Mitteln nach den Tätern. Der Mercedes konnte zumindest inzwischen gefunden werden. Er wurde nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt auf einer Straße abgestellt.

„Wir betrachten den Fund des Autos als eine bedeutende Entwicklung in unseren Untersuchungen, die sich aber noch in einem sehr frühem Stadium befinden", sagte einer der Polizisten in einem Interview.

Die Mordkommission versucht nun, anhand von DNA-Spuren im Fahrzeug, Hinweise auf die Mörder zu finden.

Vermuten lässt sich wohl, dass der Mord etwas mit Drogenhandel zu tun haben könnte, der in dem Gebiet im Osten der Stadt berüchtigt ist. "Was auch immer die Gründe für seinen Tod waren, er war 14 Jahre alt, und ich würde jeden, der über irgendwelche Informationen verfügt, bitten, uns dabei zu helfen, die Menschen zu erwischen, die diese schreckliche Tat begangen haben", so ein weiterer Beamter gegenüber "Metro".

Die Patin des Jungen zeigt sich geschockt von der Tragödie. Beschreibt den Jungen als liebevollen Menschen: „Er war voller Leben und ein Sonnenschein. Er war ein wundervoller Junge, so intelligent. Er ging nach London und dann passiert das - es ist einfach so unfair. Er wurde von allen sehr geliebt. Jayden war ein guter Junge. 14 ist kein Alter um zu sterben - es ist nicht fair."

Waltham Forest, der Stadtteil in dem sich der Mord ereignet, ist immer wieder wegen Bandenkriminalität in den Schlagzeilen. Inzwischen wurde von der örtlichen Behörde ein Präventivprogramm beschlossen, um solche Vorfälle in den nächsten Jahre zu verhindern. Zudem wurden die Polizeipatrouillen verstärkt. Beamte haben außerdem die Möglichkeit, alle in dem Stadtgebiet wohnenden Personen nach Waffen zu durchsuchen.

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