Lilly Beckers Paartherapeut: "Halt den Mund und sei ruhig!"

London (England) - "Manchmal fühle ich mich, als wäre ich bipolar!", gesteht Lilly Becker (42) in einem Interview mit dem niederländischen Magazin "Linda".

Lilly Becker (42).
Lilly Becker (42).  © Ursula Düren/dpa

Vor sechs Wochen soll das Interview geführt worden sein, ehe es jetzt erst veröffentlicht wurde, berichtet die "BILD". "An einem Tag bin ich superglücklich, am nächsten Tag liege ich jammernd auf der Couch. Ich mache dieses Interview auch, damit ich vielleicht jemand helfen kann, der auch in dieser Situation ist...", so die 42-Jährige.

Bei der Bipolaren Störung handelt es sich um eine Erkrankung, die zu den Stimmungsstörungen gehört. Diese psychische Krankheit ist durch Extremschwankungen der Stimmung, des Antriebs und der Aktivität gekennzeichnet. Lilly Becker sagt jedoch ganz deutlich, das sie daran nicht leidet.

Nach der Trennung von ihrem Mann Boris Becker (50), gibt Lilly Becker in dem Interview noch mehr über sich preis: "... du triffst dich, du heiratest und du bekommst einen Sohn und eines Tages blickst du zurück und erkennst, wie lange du versucht hast, alles zusammenzuhalten."

Über die Paartherapie, mit der sie und der Wimbledon-Sieger 2017 ihre Ehe retten wollten, sagt sie heute: "Dass der Therapeut zu mir sagte: 'Halt den Mund und sei ruhig!' Es war urkomisch, er (der Therapeut, Anm. d. Redaktion) sagte immer: 'Lass ihn bitte aussprechen.' Zu Recht, denn in diesem Augenblick war ich das nicht mehr gewohnt."

Dass die Therapie trotzdem nicht erfolgreich verlief, zeigten die nächsten Monate. Gerüchten, dass die Beziehung an den angeblichen Geldsorgen von Boris Becker gescheitert sei, erteilte Lilly Becker allerdings eine klare Abfuhr.


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