Herz-OP statt Hochzeit: Meghan Markles Vater muss operiert werden

Los Angeles/London - Neue Wendung im Rätselraten um den Brautvater: Nach einem Herzinfarkt muss sich der Vater von Meghan Markle angeblich einer Operation unterziehen - und droht deshalb die royale Hochzeit zu verpassen.

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle wird wohl ohne ihren Vater stattfinden müssen.
Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle wird wohl ohne ihren Vater stattfinden müssen.

Der Eingriff soll Thomas Markle zufolge am Mittwoch stattfinden, wie das US-Promi-Portal "TMZ" am Dienstag berichtete. Die Ärzte müssten bei der Operation einen Gefäßverschluss behandeln und möglicherweise einen Stent einsetzen, teilte der 73-Jährige demnach mit.

Damit würde seine Reise nach England zu Meghans Hochzeit mit Prinz Harry am kommenden Samstag endgültig platzen, hieß es.

Vorige Woche soll Markle einen Herzinfarkt erlitten haben. Am Montag habe er erneut Schmerzen verspürt und daraufhin ein Krankenhaus aufgesucht. "Ich hasse den Gedanken, einen der größten Momente der Geschichte zu verpassen und meine Tochter nicht zum Altar zu führen", sagte Markle.

Erst am Montag hatte er für einen Eklat gesorgt, als er seine Teilnahme an dem Fest zunächst absagte (TAG24 berichtete). Als Grund dafür nannte er aber nicht seine Gesundheit, vielmehr habe er weder seine Tochter noch die Königsfamilie in Verlegenheit bringen wollen.

Er reagierte damit auf Vorwürfe, er habe gegen Geld gestellte Paparazzi-Fotos von sich machen lassen (TAG24 berichtete). Meghan habe ihm aber inzwischen versichert, dass sie ihm den Fehltritt nicht übelnehme, berichtete "TMZ".

Dass Königin Elizabeth II. auf ihn sauer sein könnte, scheint Thomas Markle indes nicht zu befürchten. "Ich glaube nicht, dass die Queen darüber nachdenkt, was ich mache", sagte er.

Wer führt Meghan Markle statt des Vaters zum Altar?

Meghan Markles Mutter Doria Ragland (l) könnte sie stattdessen zum Traualtar führen.
Meghan Markles Mutter Doria Ragland (l) könnte sie stattdessen zum Traualtar führen.  © Stephen Lock/i-Images/ZUMA Press/dpa

Trotzdem dürfte das Hin und Her für Meghan eine große Belastung sein. Der Kensington-Palast in London hatte am Montag mitgeteilt, die Braut befinde sich wenige Tage vor ihrer Hochzeit in einer Lage, die ihr sehr nahe gehe.

Ihr Vater sei in einer "schwierigen Situation". "Sie und Prinz Harry bitten um Verständnis und Respekt für Mr. Markle", hieß es in der Mitteilung.

Prinz Harry (33) und die US-Schauspielerin (36) heiraten in der St.-Georgs-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor. Britische Medien spekulierten bereits, wer Meghan anstelle ihres Vaters zum Altar führen könnte. Als Kandidaten galten Mitglieder der Königsfamilie und Meghans Mutter Doria Ragland (61).

Mit der Sozialarbeiterin und Yogalehrerin versteht sich Meghan nach eigenen Angaben blendend. Die Eltern ließen sich scheiden, als Meghan sechs Jahre alt war. Sie wuchs bei ihrer Mutter auf. Eine weitere Option wäre, dass Meghan allein zum Altar schreitet. Der Kensington-Palast wollte sich dazu nicht äußern.

Der Vater, früher als Lichtexperte bei TV-Produktionen tätig, bezeichnete seine Absprache mit den Fotografen inzwischen als "dumm", es sei aber kein schwerwiegender Fehltritt gewesen.

Begründet hatte er die inszenierten Bilder damit, dass er über frühere Schnappschüsse verärgert gewesen sei, die ihn in ein schlechtes Licht gerückt hätten. Es sei ihm nicht in erster Linie um Geld gegangen.

Der 73-Jährige, der niederländische und irische Vorfahren hat, soll trotz eines hohen Lottogewinns Geldprobleme gehabt und Rechnungen nicht bezahlt haben. 2016 meldete er Insolvenz an.


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