Neuer Trend: Cola als Sonnenöl und Selbstbräuner

Kalte Cola im Sommer ist erstmal kein Problem, aber wenn man sich damit eincremen will, dann schon. (Symbolbild).
Kalte Cola im Sommer ist erstmal kein Problem, aber wenn man sich damit eincremen will, dann schon. (Symbolbild).  © DPA

London - Es klingt skurril, was die britische Sun da berichtet. Ganz offensichtlich gibt es einen neuen Trend: Um schneller braun zu werden, reiben sich einige Menschen jetzt mit Cola ein.

Ganz so abwegig, wie es zunächst klingt, ist es gar nicht. Denn da Cola Zuckerkulör (E 150 d) enthält, also eine schwarze Lebensmittelfarbe, ist es theoretisch möglich, dass diese auch die Haut kurzzeitig dunkler färbt.

Absurderweise gibt es tatsächlich noch einen weiteren Grund, warum Cola die Haut tatsächlich schneller bräunen könnte. Da sie saurer ist, als der PH-Wert unserer Haut, ist Cola in der Lage ein paar Hautschüppchen oberflächlich zu entfernen.

Auf diese Weise könnte der Eintritt von UV-Strahlung verstärkt werden und dadurch zu einer echten, intensiveren Bräunung führen.

Die Dermatologin Yael Adler kann vor dem absurden Trend dennoch nur ausdrücklich warnen, da die Cola-Methode faltenfördernd und krebserregend sei.

Dafür hat sie einen konstruktiven Tipp, für eine dunklere Haut: "Wenn Sie jeden Tag ein Glas Möhrensaft trinken mit einem Tropfen Öl versehen, dann wird das Beta-Carotin über den Darm im Körper aufgenommen und lagert sich in den obersten Hautzellen ab." Dadurch wird die Haut etwas dunkler.

Fazit: Wer Cola nicht trinken will, der sollte sie sich auf keinen Fall auf die Haut auftragen, sondern lieber Möhrensaft zu sich nehmen. Davon bekommt man eine leicht braunere Haut und muss sich keine Gedanken um seine Gesundheit machen.

Mit Cola einreiben? Wird man dadurch wirklich schneller braun? (Bildmontage)
Mit Cola einreiben? Wird man dadurch wirklich schneller braun? (Bildmontage)

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