Morddrohungen! Neonazis wollen Prinz Harry wegen Meghan tot sehen

London - Die Hochzeit von Prinz Harry (34) und Meghan Markle (37) hat im Mai dieses Jahres eine ganze Nation bewegt. Doch es gab auch kritische Stimmen - und nicht nur das!

Harry und Meghan sehen sich radikalen Rassisten ausgesetzt.
Harry und Meghan sehen sich radikalen Rassisten ausgesetzt.  © DPA

Wie die BBC jetzt berichtet, soll sich Harry wegen der Wahl seiner Braut in ernsthafter Gefahr befunden haben. So soll sich eine britische Neonazi-Gruppe in Chats darüber ausgetauscht haben, den Prinzen zu erschießen, weil der 34-Jährige ein "Rassenverräter" sei.

Der Grund: Seine Frau Meghan hat afroamerikanische Wurzeln. Bereits vor der Hochzeit hatte es gegen sie rassistische Anfeindungen gegeben, weshalb sich das Königshaus sogar zu einem öffentlichen Statement veranlasst sah.

Doch offenbar ergab sich daraus eine bedenkliche Gefahrenlage. Bei der verdächtigen Gruppierung "Sonnenkrieg Division" handelt es sich laut BBC um eine Abspaltung der amerikanischen Neonazi-Gruppe "Atomwaffen Division".

Sie verehrt Adolf Hitler und Charles Manson, will die aktuelle zivile Ordnung zerstören und einen nationalsozialistischen Staat errichten. Mit ihr werden bis zu fünf Morde in Verbindung gebracht. Anfang des Jahres wurde einer der Mitgründer wegen Sprengstoffdelikten inhaftiert.

Der britische Ableger hatte es offenbar auf Prinz Harry abgesehen. Ein online verbreitetes Bild deutet darauf hin, dass er sterben sollte. Die Montage zeigt Harry, auf den eine Pistole gerichtet ist - dazu der Schriftzug: "Ich seh' dich später, Rassenverräter!"

Meghans Mutter Doria Ragland ist Afroamerikanerin.
Meghans Mutter Doria Ragland ist Afroamerikanerin.  © DPA

Nazi-Symbole wie das Hakenkreuz und eine Schwarze Sonne belegen den rassistischen Hintergrund. Gezeichnet ist das Bild mit "Sonnenkrieg Division". Tatsächlich nahm die Polizei in dieser Woche drei Verdächtige fest.

Ob es sich dabei um die Rädelsführer der Gruppierung handelt, bliebt zunächst unklar. Federführend sollen der 21-jährige Student Andrew Dymock sowie der 17-jährige Oskar Koczorowski sein. Letzterer sei zuvor Mitglied einer Ende 2016 verbotenen Organisation gewesen.

Das Königshaus hat sich zu den neuesten Entwicklungen in diesem Fall bisher nicht geäußert. Noch vor der Hochzeit von Meghan und Harry hatte es sich bereits klar positioniert, nachdem Meghan rassistisch angefeindet worden war.

Harry sah sich damals gezwungen, seine Frau in einem öffentlichen Appell vor weiteren "Beschimpfungen und Schikanen" zu beschützen. Er beklagte "Sexismus und Rassismus von Trollen in sozialen Netzwerken" und einen rassistischen Unterton in Teilen der britischen Presse.

Er sorge sich um Meghans Sicherheit, teilte Harry mit. Eine Grenze sei klar überschritten worden. Sein Machtwort brachte ihm viel Lob ein - genützt hat es aber nur bedingt.

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