Faule Ausrede? So erklärt Robbie Williams seinen WM-Stinkefinger

London - Mit seinem Stinkefinger bei der Eröffnungsfeier zur Fußball-WM 2018 in Russland hatte Robbie Williams (44) für einen internationalen Skandal gesorgt. Nun nahm der Sänger erstmals selbst Stellung.

Bei der Eröffnungsfeier "rutschte" Robbie Williams der Finger aus.
Bei der Eröffnungsfeier "rutschte" Robbie Williams der Finger aus.  © Adam Davy/PA Wire/dpa

In der britischen Sendung "This Morning with Phillip and Holly" sagte Williams mit einem Augenzwinkern: "Ich habe mir gedacht: 'Es ist wirklich wichtig bei so einer Veranstaltung keinen internationalen Zwischenfall zu verursachen'. Und das ist mir gelungen."

Wie es zur Geste selbst kam, erklärte der 44-Jährige schließlich so: "Ich stand unter jeder Menge Druck. Es war nur noch eine Minute, also habe ich einfach einen einminütigen Countdown angezeigt." Warum er dazu aber ausgerechnet den Mittelfinger nehmen musste, das verriet Williams nicht.

Geplant gewesen sei der Skandal aber nicht, betont der Sänger. Vielmehr passierten solche Dinge oft von allein. "Ich kann mir selbst nicht vertrauen. Ich weiß nicht, was ich irgendwo irgendwann tun werde", so Williams. "Oft mache ich etwas und fünf Minuten später denke ich mir: 'Hab ich das jetzt wirklich gemacht...'"

So richtig mit der Sprache rausrücken, wollte der Popsänger über seine Mittelfinger-Geste nicht. Über das Warum kann also weiter trefflich spekuliert werden. Viele vermuteten, dass der Stinkefinger seinen Kritikern galt (TAG24 berichtete).

Deren Vorwurf: Williams habe sich von Russland, dessen Verhältnis zu Großbritannien als angespannt gilt, kaufen lassen. Doch der konterte mit der Songzeile "I did this for free" (Ich habe das umsonst gemacht) und streckte zeitgleich seinen Mittelfinger demonstrativ in die Kamera.

Diese Theorie klingt dann doch eher nach einer geplanten Aktion. Was nun wirklich dahinter steckt, bleibt wohl Robbie Williams' Geheimnis. Ins Gespräch hat sich der Brite damit in jedem Fall gebracht.

Titelfoto: Screenshot ARD


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